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Anschlag auf Trump

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Wie leicht kann man sich einem Staatsoberhaupt nähern? 2 private Beispiele meinerseits: Merkel und Bolsonaro, mit Rucksack und ohne jede Kontrolle. Dennoch: Ich glaube dem Weißen Haus kein Wort bezüglich des vermeintlichen Anschlags auf Trump.
Zusammengefasst

Ich war einer der Ersten im deutschsprachigen Raum, die beim (mE inszenierten) Anschlag in Butler vor 2 Jahren Zweifel angemeldet haben. Trumps Umfragewerte sind im Keller, seine Korruption durch Insiderhandel ist offensichtlich und es gibt in Amerika immer irgendjemanden, der den Präsidenten töten möchte.

Wenn dann von ebenfalls offenkundig laschen Sicherheitsvorkehrungen berichtet wird (von Tim Röhn z. B.), spricht vieles dafür, dass hier ein Ereignis vorsätzlich zugelassen wurde, um Trump medial aus der Schusslinie zu nehmen („Let it happen on purpose.“).

Grundsätzlich sind Sicherheitsvorkehrungen immer fehleranfällig. Hierzu 2 Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung:

– 2006 war ich auf einer Veranstaltung des RCDS in Nürnberg. Da ich dort relativ früh ankam, ohne dass ich die Veranstaltung direkt mitorganisiert hatte, stand ich irgendwann auf der Bühne mit der damaligen Bundeskanzlerin Merkel und dem Ministerpräsidenten Stoiber. Das Gebäude habe ich mit einem Rucksack betreten, kontrolliert wurde ich nicht.

– Am 7. September 2021 stand ich mit meiner Kollegin Vicky Richter direkt hinter dem damaligen brasilianischen Präsidenten Bolsonaro auf einer Demonstration mit schätzungsweise 1 Million Teilnehmern auf der Bühne. Wir hatten beide Rucksäcke dabei, kontrolliert wurden wir nicht. Hier kommt hinzu, dass es einige Jahre vorher bereits ein Attentat auf Bolsonaro gab. Zwar „kannte“ man uns dort, aber es zeigt sich: Sicherheitssysteme sind durchlässig.

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Markus Haintz

Markus Haintz ist Journalist und Rechtsanwalt mit dem juristischen Schwerpunkt in den Bereichen Medien- und Äußerungsrecht. Journalistisch befasst er sich vor allem mit den Themen Meinungsfreiheit, Recht sowie Innen- und Außenpolitik.

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