Die USA haben Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores mit einer groß angelegten Militäroperation aus der Hauptstadt Caracas entführt und in die USA verschleppt. »Washington verkauft den Einsatz« als „Law-Enforcement“-Mission gegen „Narco-Terror“, und Präsident Trump kündigt öffentlich an, die USA würden Venezuela vorübergehend „regieren“ und amerikanische Ölinteressen zurückholen. International hagelt es Warnungen vor »einem gefährlichen Präzedenzfall«. Das »Völkerrecht solle gewahrt« werden.
Das Bild, das alles verrät
Caracas am 3. Januar, kurz vor Tagesanbruch: Explosionen an militärischen Zielen, US-Kampfhubschrauber im Tiefflug, eine Stadt im Ausnahmezustand. New York, wenig später: Haftzentrum, schwer bewaffnete Eskorte, ein Gefangener für die Kameras. Nicolás Maduro sitzt nicht mehr im Präsidentenpalast, sondern in »US-Gewahrsam« und soll in Manhattan vor Gericht erscheinen. Das ist nicht „die Festnahme eines Verdächtigen“. Das ist die Verschmelzung zweier Rollen, die im Lehrbuch getrennt sind: Polizei und Militär. »Reuters beschreibt« Monate der Planung, eine nachgebaute Attrappe des Safe Houses, CIA-Unterstützung und einen Einsatz, bei dem laut US-Militär über 150 Flugzeuge in der Region involviert waren. So sieht keine normale Verhaftung aus. So sieht Machtprojektion aus.
Terror-Label als Türöffner für Militäroperationen
Der Mechanismus ist simpel: Sobald man ein Etikett aufklebt – „Terror“, „Narco-Terror“, „transnationale Bedrohung“ – wird aus Strafrecht Sicherheitsrecht gemacht. Und aus Sicherheitsrecht wird militärische Handlungsfreiheit abgeleitet. Im Juli 2025 »stufte das US-Finanzministerium« das „Cartel de los Soles“ als Specially Designated Global Terrorist ein – ausdrücklich als Netzwerk „unter Führung“ Maduros und als Unterstützer von Tren de Aragua und dem Sinaloa-Kartell. Im November folgte die formale Einstufung als »„Foreign Terrorist Organization“«. Damit ist das juristische Vorfeld abgesteckt: Wer so etikettiert ist, landet nicht mehr in der Rubrik „Korruption und organisierte Kriminalität“, sondern im Arsenal der nationalen Sicherheitslogik. Und jetzt kommt die »US-Anklageschrift« als politischer Klebstoff: Das US-Justizministerium wirft Maduro und weiteren Beschuldigten unter anderem „narco-terrorism conspiracy“, Drogen- und Waffen-Delikte vor. Die Geschichte ist damit rund: Terror-Label, Indictment, militärische Durchsetzung.
Ein Haftbefehl ist keine UN-Resolution
Hier liegt der Kern des Skandals – unabhängig davon, wie man Maduro politisch bewertet. Internationale Rechtsordnung funktioniert nicht nach dem Motto: „Wir halten dich für illegitim, also holen wir dich.“ Institutionen, die nicht gerade für antiamerikanische Reflexe bekannt sind, sagen das inzwischen erstaunlich deutlich.
»Amnesty International« warnt, die Aktion verletze sehr wahrscheinlich internationales Recht und die UN-Charta – und gerade die Ankündigung, Venezuela „zu führen“ und Ölressourcen zu kontrollieren, verschärfe den Bruch noch einmal. »Chatham House« nennt die Operation eine klare Verletzung venezolanischer Souveränität und der UN-Charta und weist zugleich auf die zynische Pointe hin: US-Gerichte werden sich von der Art der „Beschaffung“ des Angeklagten kaum beeindrucken lassen. Sogar »aus Brüssel« kommt ein Satz, der wie ein diplomatischer Notruf klingt: Unter allen Umständen müssten UN-Charta und Völkerrechtsprinzipien eingehalten werden – und Mitglieder des Sicherheitsrats hätten eine besondere Verantwortung. Übersetzt: Wenn die USA das dürfen, darf es künftig jeder, der stark genug ist.
Selbst »US-Juristen kritisieren«, die Aktion verletze die verfassungsrechtliche Pflicht des Präsidenten, die von den USA eingegangenen völkerrechtlichen Verpflichtungen – insbesondere das Gewaltverbot nach Artikel 2 Absatz 4 der UN-Charta – getreulich auszuführen; keine »AUMF (Authorization für Use of Military Force)« oder Kriegserklärung deckt sie ab.
„Wir werden das Land führen“ ist keine Strafverfolgung mehr
Vielleicht wären der Überfall und die Entführung (juristisch wie politisch) „sauberer“ gewesen, wenn Washington bei der Strafverfolgungs-Erzählung geblieben wäre. Aber Trump selbst hat diese Linie verwischt – und damit unfreiwillig entlarvt, worum es tatsächlich geht.
In den Berichten von Reuter und Amnesty International taucht ein Motiv immer wieder auf: Öl. Trump spricht davon, Venezuela habe amerikanische Ölinteressen „gestohlen“, die USA würden das „zurückholen“, große US-Ölkonzerne würden „einziehen“. Venezolanische Regierungsvertreter kontern seit Monaten, die USA wollten genau das: Zugriff auf Ressourcen. Selbst wenn man beide Seiten für Propaganda hält – die Richtung ist klar: Es geht nicht nur um einen Angeklagten, es geht um das Spielfeld. Und genau deshalb ist die „War on Drugs“-Begründung so gefährlich. Sie ist elastisch. Sie lässt sich auf alles ziehen. Heute Fentanyl oder Kokain. Morgen Migration. Übermorgen „Desinformation“. Wer den Präzedenzfall akzeptiert, unterschreibt den Blankoscheck.
Noriega 2.0 – nur mit besserer PR
Die »historische Parallele« liegt auf dem Tisch: Panama 1989, Manuel Noriega, ebenfalls ein „Narco“-Feindbild, ebenfalls ein Zugriff mit militärischer Gewalt und anschließendem US-Prozess. »Reuters verweist selbst auf dieses Vorbild«. Der Unterschied heute: Damals gab es die offene Invasion. Heute nennt man es „Festnahme“, flankiert von Anti-Drogen-Rhetorik und Terror-Listungen. Das ist moderner, PR-tauglicher – und damit anschlussfähiger für Verbündete, die ungern „Invasion“ sagen, aber gern „Rule of Law“ oder „regelbasierte Weltordnung“ auf einer Pressekonferenz hören.
Hinzu kommt ein »innenpolitischer Befund«, der in der Debatte zu leise bleibt: Der US-Kongress wurde vor der „Operation“ nicht informiert. Eine Exekutive, die einen Kriegseinsatz als Polizeimaßnahme etikettiert, um Kontrolle zu umgehen – das ist nicht Stärke. Das ist institutioneller Verschleiß.
Und am Ende zahlen wieder die Unschuldigen
Zwischen all den großen Worten über Ordnung, Recht und Demokratie stehen zerstörte Häuser und traumatisierte Menschen. Reuters berichtet von zerstörten Wohnungn aus Wohngebieten nahe Caracas; eine offizielle Todeszahl gibt es noch nicht. Wenn das „Strafverfolgung“ sein soll, dann ist es die Art Strafverfolgung, bei der Unbeteiligte den Preis zahlen – und die Verantwortlichen sich in Pressestatements zu „Werten“ bekennen.
Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht: „Ist Maduro ein guter Präsident?“ Die Frage lautet: Welche Welt entsteht, wenn Staaten ihre juristischen Ansprüche mit Bomben zustellen – und anschließend erklären, sie würden das betroffene Land gleich mit verwalten? Wer heute applaudiert, weil es vermeintlich den „Richtigen“ trifft, könnte morgen feststellen: Regeln verschwinden nicht. Sie wechseln nur den Besitzer.
2 Antworten
„.. Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist..!“
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
+++ WER oder WAS sind die UNO & WHO..?!? +++
Die Vereinten Nationen zusammen im Schulterschluss mit dem World Economic Forum WEF u.a.m. sind derzeit dabei, die Agenda 2030 weltweit einzuführen. Es geht hierbei um die größte je geplante Transformation, die für alle Länder und alle Völker massiv geplant ist und jeden Aspekt der menschlichen Gesellschaft verändern will: Finanzen, Landwirtschaft, Ernährung, Reisen, Wirtschaft, Sexualität, Bildung usw.
Das ultimative Ziel der Agenda 2030 ist die Einrichtung einer Ein-Welt-Regierung mit nicht gewählten Führern. Die Vereinten Nationen zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und dem Weltwirtschaftsforum sind das Herzstück dieser geplanten Weltregierung. Über ihnen stehen finanzielle Interessengruppen, die völlig im Verborgenen agieren, damit niemand sie jemals für ihre Verbrechen gegen die Menschheit zur Rechenschaft ziehen soll. In Anbetracht der allumfassenden Tragweite dessen, was vor sich geht, ist es dringend notwendig, diese kriminelle Agenda der UNO möglichst allen Menschen bekannt zu machen..!!*
Denn was alle Menschen betrifft, dazu sollten auch alle Menschen ein Wörtchen mitreden können, z.B. in einem Welttribunal.
Aus diesem Grund organisierte die Nachrichtenplattform Stop World Control in Zusammenarbeit mit dem International Crimes Investigative Committee am eine Online-Enthüllung.
Ein hoher Beamter, der zwei Jahrzehnte lang auf höchster Ebene innerhalb der UNO gearbeitet hat, legt die dunklen Geheimnisse der Organisation transparent dar.
Interview – Video: https://www.kla.tv/Agenda2030/25365&autoplay=true
TEIL II folgt in Kürze…
Herzliche Grüße aus der SCHWEIZ
Ihr und Euer
Robert & Team