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Neues aus dem Gerichtssaal
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KI-generiert

AG Ingolstadt: 20 Tagessätze je 70 € für „Arschloch“ ggü. FDP-Politiker

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Ein X-Nutzer bezeichnete einen FDP-Politiker als „Arschloch“, nachdem dieser als Neujahrsgruß 2023/2024 Taurus für die Ukraine gefordert hatte. Brisant: Außer dem unlauteren SO-DONE-Meldeportal dürfte niemand die Beleidigung mit 2 Views wahrgenommen haben.
Zusammengefasst

„Arschloch“ ist eine strafbare Formalbeleidigung, wenngleich man darüber streiten darf, ob eine solche Äußerung gegenüber einem Politiker für ein Strafverfahren ausreichen sollte. Viel interessanter ist aber die Frage, ob es für eine Verurteilung ausreicht, wenn außer dem KI-gestützten unlauteren Meldeportal „So Done“ und dessen unlauteren Rechtsanwalt Alexander Brockmeier niemand den Post wahrgenommen hat.

Angesichts einer völlig überlasteten Justiz ist es geradezu grotesk, dass derartige Äußerungen ohne jede Außenwirkung dringend notwendige Ressourcen der Rechtspflege binden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Wir haben für unseren Mandanten bereits Berufung eingelegt.

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Markus Haintz

Markus Haintz ist Journalist und Rechtsanwalt mit dem juristischen Schwerpunkt in den Bereichen Medien- und Äußerungsrecht. Journalistisch befasst er sich vor allem mit den Themen Meinungsfreiheit, Recht sowie Innen- und Außenpolitik.

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