Im Fall der in Tschechien inhaftierten Marla-Svenja Liebich gibt es eine neue Entwicklung. Nachdem HAINTZ.media bereits gestern darüber berichtet hatte, dass Lars Hünich einen Besuchstermin bei Liebich im Gefängnis anstrebt, teilte der AfD-Landtagsabgeordnete nun in einem aktuellen Video mit, dass das zuständige Gericht in Pilsen seinen Antrag auf einen Besuchstermin abgelehnt hat.

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Nach Angaben Hünichs erfolgte die Entscheidung ohne nachvollziehbare Begründung. Warum ihm der Zugang zur Gefangenen verwehrt wird, sei ihm bislang nicht mitgeteilt worden. Von einem Ende seiner Bemühungen will der AfD-Politiker jedoch nichts wissen. Hünich kündigte an, weiterhin auf einen Besuch zu drängen und in den kommenden zwei bis drei Wochen einen Termin zu erwirken. Er wolle sich persönlich ein Bild von den Haftbedingungen machen und das Gespräch mit Liebich führen.
Der Fall sorgt weiterhin für politische Diskussionen. Während in Prag noch über Rechtsmittel gegen die angeordnete Auslieferung nach Deutschland entschieden wird, bleibt Liebich vorerst in der »Justizvollzugsanstalt Plzeň-Bory« in Auslieferungshaft.
Hünich erklärte, dass er die Ablehnung nicht akzeptieren werde und die Angelegenheit weiterverfolge. Über die weiteren Entwicklungen wolle er die Öffentlichkeit zeitnah informieren.
Nachfolgend das komplette Video-Statement von Lars Hünich:
Skandal! Mein Besuch bei @MarlaSvenjaL wurde kurzfristig abgelehnt! Ich bleibe dran!
— Lars Hünich (@Huenich) June 17, 2026
Ein großes Dankeschön an @Haintz_MediaLaw für den tollen Beitrag, den ich im ersten Kommentar verlinken werde.#FreeMarla pic.twitter.com/XB3lnKekHz