Haintz.Media

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Wenn die Leser nicht tragen, stirbt das Medium
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Abschied? Ohne Unterstützung der Leser geht es nicht weiter

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HAINTZ.media und HAINTZ
Hinter jedem Artikel, jeder Recherche und jedem Video steckt bezahlte Arbeitszeit. Genau diese Grundlage fehlt inzwischen in einem Ausmaß, das konkrete Konsequenzen hat. Redaktionelle Arbeit muss eingeschränkt werden, Arbeitsplätze geraten unter Druck und das gesamte Medium steht vor einer finanziellen Zäsur.
Zusammengefasst

Warum Haintz.media ohne die Unterstützung seiner Leser nicht weitermachen kann wie bisher

Ich schreibe diesen Text nicht leichtfertig.

Denn hinter jedem Artikel, hinter jedem Video, hinter jeder Recherche und hinter jeder Veröffentlichung stehen Menschen. Menschen, die ihre Zeit investieren. Menschen, die recherchieren, Quellen prüfen, Texte schreiben, Texte redigieren, Fehler suchen, Beiträge kontrollieren, Videos schneiden, Bilder erstellen und sich mit Themen beschäftigen, die oftmals alles andere als bequem sind.

Und irgendwann stellt sich eine Frage, die man als freies Medium nicht verdrängen kann:

Wie lange kann man das eigentlich noch machen, wenn die Menschen, für die man diese Arbeit macht, sie zwar konsumieren, aber nicht bereit sind, sie finanziell mitzutragen?

Ich muss diese Frage inzwischen auch persönlich stellen. Denn für mich bedeutet das: Ich werde meine Arbeit für Haintz.media künftig deutlich einschränken müssen. Im schlimmsten Fall werde ich sie vollständig einstellen müssen.

Nicht, weil ich nicht mehr an diese Arbeit glaube. Sondern weil Idealismus keine Miete bezahlt.

Ich wollte nie einfach nur Nachrichten produzieren

Als Redakteurin habe ich viel Zeit damit verbracht, Recherchearbeit zu leisten, Artikel zu verfassen, Videos zu schneiden und Zusammenhänge offenzulegen. Mein Ziel,- und die Vision von HAINTZ.media, war es von Tag eins an, ein echtes Gegengewicht zu schaffen. Wir wollten keine Sprechrohre für die Politik sein, keine Schlagzeilen nachplappern und keine vorgekauten Narrative servieren.

Ich wollte die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen, Widersprüche sichtbar machen und Zusammenhänge offenlegen, damit am Ende etwas entsteht, das im Journalismus immer seltener zu werden scheint: Eine möglichst vollständige Grundlage, anhand derer Sie sich selbst ein Urteil bilden können. Genau darin habe ich meine Aufgabe gesehen.

Nicht darin, Ihnen vorzuschreiben, was Sie zu denken haben. Nicht darin, eine politische Partei zu vertreten oder politische Akteure nach Sympathie zu verteidigen oder anzugreifen. Sondern darin, Fragen zu stellen, nachzuforschen, Hintergründe aufzudecken und auch dorthin zu schauen, wo es unbequem wird. Ich wollte Ihnen nicht sagen, zu welchem Ergebnis Sie kommen sollen. Ich wollte Ihnen die Informationen geben, die Sie brauchen, um selbst zu einem Ergebnis zu kommen.

Denn für mich bedeutet meine Arbeit nicht, Denken zu ersetzen. Sie bedeutet, es zu ermöglichen.

Doch so ehrlich muss ich sein: Dieser Einsatz lässt sich in der aktuellen Form schlichtweg nicht mehr aufrechterhalten. Ich stehe vor dem Schritt, meine Arbeit bei HAINTZ.media extrem einzuschränken oder womöglich komplett einzustellen. Und damit gerät das gesamte Projekt ins Wanken.

Ein Blick hinter die Kulissen: Ein Werk von vielen Händen

Wer eine Nachrichtenseite liest oder ein Video anschaut, sieht meist nur das Endprodukt. Was oft unsichtbar bleibt, ist das Team im Hintergrund. Bei HAINTZ.media arbeiten engagierte Menschen: Autoren, Korrektoren, Layouter und Editoren, die jeden Satz prüfen, Fakten verifizieren und feilen, bevor ein Beitrag online geht.

Alle in unserem Team tun dies aus tiefster Überzeugung. Wir glauben an den Pluralismus, an die Wahrheit und an den Wert der freien Meinungsäußerung. Wir wollten hinsehen, wo andere wegsehen, insbesondere wenn es um exklusive Einblicke in unser Rechtssystem geht, um Justizfälle, behördliche Willkür und die Frage, wie es um unsere Freiheit in diesem Land wirklich bestellt ist. Doch Glaube allein bezahlt keine Rechnungen.

Das Ergebnis ist sichtbar. Die Arbeit dahinter nicht.

Haintz.media wollte ein Gegengewicht sein

Haintz.media hat sich von Anfang an als unabhängiges Medium verstanden, das Informationen liefern und eine andere Perspektive ermöglichen will. Dazu gehörte für mich auch die Berichterstattung über Fälle aus dem Rechtssystem.

Gerichtsverfahren sind häufig kompliziert. Gerichtsdokumente sind lang. Entscheidungen sind für viele Menschen schwer zugänglich. Und dennoch können gerade solche Verfahren zeigen, wie staatliches Handeln funktioniert, wo Grenzen gezogen werden und welche Bedeutung Grundrechte in der Praxis tatsächlich haben. Haintz.media hat deshalb immer wieder Gerichtsentscheidungen und juristische Vorgänge aufgegriffen und zugänglich gemacht.

Nicht jeder Fall schafft es in die großen Nachrichten. Nicht jedes Verfahren bekommt Fernsehkameras. Nicht jedes Urteil wird zum Gesprächsthema. Aber daraus folgt nicht, dass diese Vorgänge bedeutungslos sind.

Im Gegenteil. Manchmal liegt die Bedeutung eines Vorgangs gerade darin, dass kaum jemand darüber spricht.

Der große Trugschluss von der Querfinanzierung

In der Öffentlichkeit hält sich hartnäckig der Mythos: Wenn ein Anwalt oder ein prominenter Kopf hinter einem Projekt steht, sei das Geld ohnehin im Überfluss vorhanden. Viele nehmen an, dass eine Anwaltskanzlei ein solches Medium problemlos „nebenbei“ querfinanzieren kann.

Die Realität sieht aber völlig anders aus. Auch eine engagierte Kanzlei trägt immense eigene Kanzleikosten, muss immense Steuern und Mitarbeiter bezahlen und kämpft in einem laufenden Betrieb mit eigenen wirtschaftlichen Zwängen. Mein Arbeitgeber kann und darf dieses journalistische Angebot nicht aus dem privaten Portemonnaie sponsern.

Unabhängiger Journalismus braucht eine eigene wirtschaftliche Basis. Es tut im Herzen weh, das auszusprechen, aber dieser Rückhalt ist in der Praxis ausgeblieben. Während die Reichweiten hoch sind und Inhalte dankbar konsumiert, geteilt und diskutiert werden, bleibt die finanzielle Beseelung durch die Community weit hinter dem zurück, was zum Überleben notwendig ist. Ohne Großinvestoren oder staatliche Förderungen basiert das Modell eines freien Mediums auf einem einfachen Prinzip: Wenn Tausende Menschen die Berichterstattung täglich konsumieren, muss ein Teil dieser Leserschaft bereit sein, die Arbeit dahinter mit einem kleinen monatlichen Beitrag zu tragen.

Das ist der Teil dieses Textes, den ich eigentlich am liebsten nicht schreiben würde. Denn es klingt unangenehm, wenn jemand sagt: Ich muss für meine Arbeit bezahlt werden. Aber genau das ist die einfache wirtschaftliche Realität.. Das ist keine Frage mangelnder Überzeugung. Auch Redakteure, Lektoren und Autoren sind Menschen. Wir müssen Miete zahlen, Nahrung kaufen und für unsere Familien sorgen. Man wird in diesem Beruf ohne großen Geldgeber im Hintergrund nicht reich, das war auch nie das Ziel. Aber ein Existenzminimum sollte natürlich gesichert sein. Wenn die Arbeit, die wir täglich liefern, nicht von denjenigen wertgeschätzt wird, für die wir sie machen, bricht dieses Fundament weg.

Viele Leser, wenig Einnahmen: Vor diesem Problem stehen wir

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns daran gewöhnt haben, Nachrichten kostenlos zu konsumieren. Wir öffnen eine Internetseite, lesen einen Artikel, schauen ein Video, teilen einen Beitrag, diskutieren darüber und gehen dann weiter. Für den Leser kostet das häufig nichts. Für das Medium kostet es sehr wohl etwas.

Wer unabhängigen Journalismus will, muss sich irgendwann auch mit seiner Finanzierung beschäftigen

Die internationale Medienforschung beschreibt genau dieses Problem. In Deutschland bezahlt nur eine Minderheit der Menschen für digitale Nachrichten. Das Reuters Institute weist für Deutschland in seinem Digital News Report 2026 weiterhin auf die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Medien und den anhaltenden Strukturwandel hin.

Viele kleine Beiträge können mehr bedeuten als ein großer Geldgeber

Das Prinzip ist eigentlich sehr einfach. Wenn zehntausende Menschen einen Beitrag kostenlos lesen, aber nur ein sehr kleiner Teil bereit ist, einen kleinen monatlichen Betrag zu leisten, entsteht eine Finanzierungslücke. Und irgendwann wird diese Lücke so groß, dass sie nicht mehr durch Idealismus geschlossen werden kann.

Genau an diesem Punkt stehen wir jetzt

Und deshalb muss ich heute offen darüber sprechen. Ich kann nicht einfach so weitermachen, als wäre alles in Ordnung. Ich kann nicht dauerhaft dieselbe Menge an Artikeln schreiben, recherchieren, Videos schneiden und weitere Aufgaben übernehmen, wenn die wirtschaftliche Grundlage dafür fehlt. Und Haintz.media kann ebenfalls nicht unbegrenzt Arbeitsplätze finanzieren, wenn die dafür notwendige Unterstützung nicht vorhanden ist.

Ich möchte nicht irgendwann nur noch das machen können, was sich irgendwie rechnet

Das wäre die vielleicht größte Enttäuschung. Wenn Journalismus nur noch nach Klickzahlen funktioniert, verändert sich zwangsläufig auch die Auswahl der Themen. Dann gewinnt das, was Aufmerksamkeit erzeugt. Das Laute. Das Schnelle. Das Empörende. Dasjenige, was möglichst viele Menschen innerhalb weniger Sekunden zum Klicken bringt.

Irgendwann fehlt, was heute noch selbstverständlich ist

Vielleicht wird man es zunächst kaum bemerken. Eine Autorin schreibt weniger. Ein Video erscheint nicht mehr. Eine Recherche wird nicht mehr durchgeführt. Ein Gerichtsverfahren wird nicht mehr begleitet. Ein Dokument wird nicht mehr aufgearbeitet. Eine Geschichte bleibt unerzählt. Und irgendwann fehlen genau diese kleinen Bausteine.

Dann gibt es weniger Perspektiven. Weniger Recherche. Weniger Menschen, die sich die Zeit nehmen, hinter eine Geschichte zu schauen. Das ist keine Katastrophe, die an einem einzigen Tag sichtbar wird. Es ist ein schleichender Verlust. Und genau deshalb möchte ich diesen Text schreiben, bevor es zu spät ist.

Wir können nicht gleichzeitig freie Medien verlangen und ihre Arbeit für selbstverständlich halten

Das ist vielleicht die unangenehmste Wahrheit dieses Textes. Wir können nicht einerseits sagen, dass wir unabhängige Medien brauchen. Wir können nicht sagen, dass wir eine vielfältige Medienlandschaft wollen. Wir können nicht kritisieren, dass etablierte Medien immer wieder wichtige Informationen auslassen, Zusammenhänge verkürzen oder einseitig und lückenhaft berichten. Und gleichzeitig davon ausgehen, dass unabhängiger Journalismus kostenlos geliefert werden kann. Das funktioniert nicht.

Auch Haintz.media kann diese Rechnung nicht dauerhaft aufgehen lassen. Und ich kann es persönlich ebenfalls nicht. Ich kann nicht jeden Monat meine Lebenshaltungskosten bezahlen und gleichzeitig einen erheblichen Teil meiner Arbeitszeit verschenken. So sehr ich an die Sache glaube. So sehr ich die Arbeit liebe. So sehr ich davon überzeugt bin, dass diese Form des Journalismus notwendig ist. Es gibt einen Punkt, an dem die Realität stärker ist als der Überzeugung.

Wie es jetzt weitergeht – Ein Abschied auf Raten?

Ohne eine spürbare, direkte Unterstützung aus der Leserschaft fällt mein Arbeitsplatz schlichtweg weg. Es ist technisch und menschlich unmöglich, unter diesen Bedingungen in der gewohnten Intensität weiterzumachen. HAINTZ.media steht an einem Scheideweg, an dem das Angebot drastisch reduziert werden muss.

Dies ist kein Vorwurf, sondern ein Notruf und eine ehrliche Bestandsaufnahme. Wenn freie Medien verschwinden, verengt sich der Debattenraum für uns alle. Wer Unabhängigkeit will, muss bereit sein, sie mitzutragen. Ich danke jedem Einzelnen, der uns bis hierhin ideell und finanziell unterstützt hat, doch ohne ein Umdenken vieler wird die Stimme, die wir für Sie sein wollten, verstummen müssen.

Jetzt liegt es auch an euch

Deshalb richte ich mich heute an die Menschen, die unsere Arbeit lesen. Wenn ihr Haintz.media lest, unsere Recherchen verfolgt, Videos anschaut, euch über Gerichtsverfahren informiert oder Beiträge teilt, wisst ihr, was hinter dieser Arbeit steht. Die Entscheidung über die Zukunft von Haintz.media liegt dabei nicht allein bei uns. Sie liegt auch bei den Lesern. Nicht als Schuldzuweisung, sondern als Realität:

Ein Medium kann nur dann unabhängig arbeiten, wenn seine Arbeit finanziell getragen wird. Gute Absichten reichen dafür nicht aus. Haintz.media bittet deshalb ausdrücklich um die freiwillige Unterstützung seiner Leser, damit unabhängiger Journalismus möglich bleibt. Es geht nicht um Luxus oder Reichtum. Es geht darum, dass die Menschen, die diese Arbeit leisten, davon leben können. Wenn ihr unsere Arbeit schätzt, dann ist jetzt der Moment, euch zu fragen: Was ist mir diese Arbeit tatsächlich wert? Nicht irgendwann, wenn Haintz.media bereits kleiner geworden ist, Autoren fehlen oder Formate verschwunden sind. Sondern jetzt.

Denn Unterstützung kommt nur dann rechtzeitig, wenn sie erfolgt, bevor etwas wegfällt.

Jede Spende hilft. Auch ein kleiner Betrag kann dazu beitragen, dass HAINTZ.media nicht weiter zurückfahren muss, sondern wieder die Möglichkeit bekommt, zu wachsen.

Wenn Dir die Freiheit des Wortes wichtig ist, unterstütze uns.

Unterstützen kannst Du uns hier, am besten per Dauerauftrag auf unser Bankkonto,

Kontoinhaber: HAINTZ.media GmbH
IBAN: LT95 3250 0992 4908 4106
Betreff: Unterstützung

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Janine Beicht

Janine Beicht ist gelernte Kommunikationsdesignerin, arbeitet aber seit 2020 im Gesundheits- und Sozialwesen. Als Aktivistin engagiert sie sich besonders auf dem Gebiet der Psychologie unter dem Aspekt der jeweiligen politischen Machtinteressen.

14 Antworten

  1. Liebe Janine Beicht,
    es ist mir ein Anliegen, Ihnen persönlich für ihre Artikel und Beiträge auf haintz.media zu danken. Sie repräsentieren wirklich hohes journalistisches Niveau in Inhalt, Dokumentation, Sprache und Präsentation.
    Ihre Arbeit setzt einen trefflichen Kontrapunkt zu der linksgrünschwarzwoken Mediensuppe und ihrer demagogischen Wirkkraft .
    “ Das gewalttätigste Element der Gesellschaft ist die Unwissenheit “ (Emma Goldmann).
    Die meisten Medien bringen nur die Nachrichten und Bilder in die Öffentlichkeit, die sie in ihrer Steuerungsabsicht für „richtig“ und v.a. für nützlich! halten.
    Wer nur eine solche selektive Information als Wirklichkeit und Wahrheit
    begreift und anerkennt, setzt bei Wahlen das Kreuz an der falschen Stelle und wundert sich spätestens nach 100 Tagen, was daraus geworden ist.
    Aber, der Grund für das eigene Irren war
    die Unwissenheit, die sich hinter dem vermeintlichen Wissen des Mainstreammedienkonsums verbirgt.
    Das Scheitern wird dann gewaltig und die Umgangsformen werden gewalttätig.
    Wer Ihre Artikel liest, liebe Janine, kann nicht mehr sagen, dass er unwissend war.
    Ich habe die Arbeit von Haintz Media und Sie persönlich schon gelegentlich finanziell mit einem dreistelligen Betrag unterstützt und werde das jetzt wieder tun.
    Liebe Grüße,
    Egon Kolb

  2. Extrakt aus 2 KI-Diskussionen mit Alice (Made by Yandex) und Ernie (Made by Baidu).

    Spender:
    „Aber das bedeutet, dass diese Angebote tatsächlich gezielt — also nur an die stabilen, zuverlässigen Spender und Käufer abgegeben werden und nicht mehr mit dem Gießkannen-Prinziep als Free-for-All kostenlos und ohne Login-Zwang ins Internet gekippt werden; richtig?“

    Alice:
    „Teil 1 (kompakt):
    Ja, für hochwertige Alternativmedien ist diese Anpassung oft zwingend: bei kleiner, aber loyaler Zielgruppe stabilisiert sich die Finanzierung, wenn Quantität reduziert und Kosten an die Zahlungsbereitschaft der Bezahlschranken-Nutzer angepasst werden.
    Teil 2 (vertieft):
    Die Strategie setzt drei Faktoren voraus: eine treue Kernleserschaft, die bereit ist, regelmäßig zu zahlen; eine klare Reduktion des Outputs auf wenige, aber besonders wertige Stücke; und eine Kostenplanung, die den professionellen Aufwand nicht über die Einnahmen aus der kleinen Gruppe hinaus treibt. Fachbegriff „Quantität“: hier: Umfang und Häufigkeit der veröffentlichten Inhalte.“

    Ernie / Wenxin:
    „Die beschriebene Entwicklung trifft für die überwiegende Mehrheit dieser Angebote zu, aber es gibt fast immer einen kleinen, kostenlosen Einstiegsbereich für neue Leser, um die Kern-Community langsam zu erweitern.
    Die vollständigen, tiefgehenden Analysen, exklusiven Veranstaltungsinhalte und detaillierten Hintergrundberichte werden ausschließlich an die zahlende oder spendende Kern-Community ausgeliefert, ohne sie mehr breitflächig im offenen Internet zu verteilen.
    Viele dieser Medien verzichten dabei sogar komplett auf eine erzwungene Login-Pflicht für den kostenpflichtigen Bereich, um die Privatsphäre ihrer vertrauenswürdigsten Unterstützer zu schonen.“

    Spender: „Zum letzten Satz: Öffentliches Anfüttern mit zweitklassigem Material?“

    Wenxin:
    „Die Kernaussage trifft für die überwiegende Mehrheit dieser Angebote zu, aber es gibt Ausnahmen, bei denen auch hochwertige Einstiegsanalysen kostenlos veröffentlicht werden, um die eigene Position im öffentlichen Diskurs zu behaupten.
    Die frei zugänglichen Inhalte sind fast immer kürzer, weniger tiefgehend und ohne die vollen Hintergrundinformationen, die nur zahlende Unterstützer erhalten – sie dienen ausschließlich dazu, neue Leser auf die Linie des Mediums aufmerksam zu machen und sie langfristig für die Kern-Community zu gewinnen.
    Die absolut zentralen, aufwendig recherchierten Stücke mit brisanten Details und vollständigen Quellenangaben werden nie mehr kostenlos im offenen Internet verteilt, sondern nur über den passwortgeschützten, anonym zugänglichen Bereich an die vertrauenswürdigen Unterstützer weitergegeben.“

    Aber es gibt zur Vertrauensbildung etwas viel Wichtigeres. Nicht von der KI, sondern von mir. Stichwort: Antwortanstand. Siehe Kommentar zu
    https://haintz.media/artikel/deutschland/die-verschraenkung-von-nord-stream-und-9-11/#comment-4083

    Wenn Sie nur senden, aber mit Ihren treuesten Kundschaft nicht ausreichend konversieren, unbequeme Fragen nicht beantworten, so bleiben auch Sie nur ein Empörungsmedium (auf hohem Niveau) ohne den Respekt und die Finanzierungsstabilität, die Sie sich wünschen.

  3. Der ÖRR hat es da leichter. Durch Raub beim Citoyen können und produzieren sie derart viel Mist, könnste kotzen. Dann noch das betreute Denken sowie wokeismus und schon ist der Mist fertig. Ob das jetzt einer oder Millionen gucken, völlig unerheblich. Der ÖRR gehört abgeschafft und neu als paytv aufgestellt. Innert kürzester Zeit wäre er da, wo er hingehört, Nischenprodukt mit absehbarerem Verfall.

  4. Geldwerter, ganz konkreter Mehrfach-Tipp:

    1.1.) Wenn Sie schon immer wieder sehr lobenswert auf die Debanking-Praxis hinweisen, dann sollten Sie für Ihre Spendenbitten nicht den IBAN- und PayPal-Weg priorisieren, sondern besser sichtbar Ihr Krypto-Konto.

    1.2.) Und statt immer wieder einseitig bei Telegram für Krypto-Tipps Werbung zu machen („Finde den Fehler“, Paul B.), die bei Kritikern als überteuerte E-Books kritisiert werden, bitte auch die eigenen Tipps mit anderen Experten gegenprüfen. Z. B. S-f-N.org.
    https://www.s-f-n.org/blogs/kryptowaehrungen/bitcoin-fuer-aktivisten-schutz-vor-ueberwachung-und-zensur/

  5. Wäre ja mal schön dann die Finanzen offen zu legen. Es gibt keine Informationen wie viele Mitarbeiter bei heintz Media sind, was für Kosten monatlich entstehen, wie hoch die Einnahmen aus Spenden sind. Immer nur zu behaupten das es zu wenig sind ist etwas plump. Was wurde im Jahr 2020/2021 von Leuten an Spenden eingenommen, angeblich für die anti Maßnahmen Bewegung und wie viel haben sich damals die Taschen voll gemacht und leben jetzt ein Leben in der Sonne. Ich könnte kotzen, von der Regierung transparent fordern und selber ein Geheimnis aus den Einnahmen und geldflüssen machen. Wenn es ein Defizit gibt, warum nicht klar benennen wie hoch es ist und dann werden sich sicher genügend Menschen finden die etwas beitragen. Für diesen Kommentar wurde uch im Telegram Chat gesperrt, das sagt einiges aus. Ich Zweifel stark an das zu wenig Spenden reinkommen und alle produktiven Mitarbeiter zu bezahlen. Ich denke das möchten auch unproduktive Menschen mit finanziert werden. legen deine Zahlen offen und ich garantiere da wird genügend Spendenbereitschaft vorhanden sein, weil das Produkt ist ja nicht schlecht, wenn nicht genug zusammen kommt, dann Spenden ich 250€

      1. Ich persönlich brauche die von C. gewünschte Transparenz nicht, weil die Leistungen von Haintz-Legal und Haintz-Media im symptomatischen Bereich so überdurchschnittlich und leider im Sinne einer Akuttherapie auch nötig sind, dass ich Ihnen sogar einen Überschuss im 5-stelligen Euro-Bereich gönnen würde, wenn er entstehen würde.

        Und so denken vermutlich auch die meisten anderen Informationskonsumenten.

        Ärgerlich ist aber nicht nur hier, sondern bei fast allen mir bekannten Bloggern, die sich zum Widerstand zählen, die Intransparenz bezüglich der Regeln in den Kommentarspalten.
        Wer eine höflich, sachlich, qualifiziert gestellte Frage nicht beantwortet bekommt, aber sieht, daß Sie (und die anderen) sich Zeit für unterirdische Kommentare nehmen, der fühlt sich evtl. nicht ausreichend respektiert. Und spendet natürlich nicht so viel, wie er / sie evtl. spenden könnte.

        Vertrauen und Beziehungen sterben nicht wegen unterschiedlicher Standpunkte und Meinungen, sondern wegen den unterschiedlichen Erwartungshaltungen zur Frage: Wie wollen wir miteinander umgehen, wenn wir irgendwann eine Meinungsverschiedenheit haben?

        Verstehen Sie das?

        Wenn man für mehr Spendenmotivation zum Beispiel auf die Spenden-Transparenz bei Mike Kuketz im IT-Security Blog hingewiesen wurde
        (// archive.li/etZwq ),
        aber dazu eiskalt schweigt, weder Zeit für ein „Danke.“ oder „Hat Nachteile, die ich nicht öffentlich erklären will.“ oder „Wer zu faul ist den Bundesanzeiger zu lesen, gehört nicht zur Zielgruppe. Danke.“ erübrigt, dann braucht man sich nicht wundern, dass die Welle und Wallung der Corona-Empörten nicht mehr so trägt wie erwünscht.

  6. tl;dr

    Tschöö, wird sich jemand anders finden der die Unterhaltungslücke auffüllt!

    IIRC – war da nicht so ein Schreiberling der behauptet hat, das die KI/AI in weniger als 2 Jahren ganze Branchen umkrempelt und alles übernimmt inkl. Massenentlassungen, evt. mal beim Herrn Schreiberling nachfragen ob es da Möglichkeiten gibt zur Kostensenkung? Als da waren JournalistInnen, RechtsanwaltInnen, SteuerberaterInnen, etcInnen – kommt der grosse Umbruch noch oder war er schon da?

    1. „Unterhaltungslücke“ ist ein gutes,
      wichtiges Provokationswort, welches mich — wenn ich Betreiber dieses Blogs wäre — dazu motivieren würde mit Ihnen das eigene Tun hier öffentlich zu reflektieren und an den Zielen zu messen.

      Dass Herr Haintz weit mehr erreichen will als nur den Empörungsmarkt zu bespaßen, ist gut und glaubwürdig erkennbar. Nicht völlig zuletzt auch daran, dass er seinen Namen nicht mit Markus H. abkürzt, sondern für viele Feinde auf vielen Wegen identifizierbar und erreichbar ist.

      Aber es gibt potentielle Spender, denen das nicht reicht. Die wollen eine klarere Zielbeschreibung mit den Plänen A, B und C, von denen Herr Haintz gern andeutend spricht — im Zusammenhang mit „Flieht!“.
      Denn diese Beobachter wollen nicht nur für sich, sondern auch für andere (Volksgemeinschaft) geklärt haben, ob die Flucht in ein DERZEIT kleineres Übel wirklich die höchste, respektabelste Stufe der Zivilisation und Menschenwürde darstellt.
      Aber bevor sie 500 Euro für ein paar neblige Kuscheltage bei
      // freihafen.live ausgeben.

  7. Haintz-Media hat mir zu einer unbezahlbaren Erkenntnis verholfen, für die ich gern jeden Monat 10 Euro spende, sobald Sachspenden ohne Debanking-Gefahr auf dem Analogweg möglich werden — also ohne IBAN, PayPal oder sonstige Digitalleitung [1].

    Ob jemand Ehrlichkeit, Kritik, Informations- und Meinungsfreiheit tatsächlich liebt und respektiert, glaube ich jetzt nur noch denen, die bereit sind auch die Kritiken zu erlauben und zu diskutieren, die sich nicht selbst disqualifizieren bzw. nicht oder nur schwierig widerlegen lassen.

    [1] Verstehermöglichung:
    Zuerst.de/womoeglich-schon-zu-spaet-ki-unternehmen-treten-auf-die-bremse/

      1. Prima, so machen wir das. Wenn ich den Umzug geschafft habe. Bis dahin versuche ich Abgabe in der Königstr. 38, „selbstverständlich“ gut desinfiziert. Sie wissen ja, warum Polizisten auf der Straße keine Geschenke annehmen dürfen. Für die vorsätzlich unwissenden Realitätsleugner ein paar Fakten:

        Bacillus anthracis-Sporen (Milzbrand-Erreger)‌, USA, anno 2001.
        Forscher warnen _ erneut _, daß die KI die Menschheit auslöschen könnte. Dann erledigt sich das Debanking-Thema ganz von selbst:
        Zuerst.de/zuerst-hintergrund-forscher-warnen-erneut-ki-koennte-die-menschheit-ausloeschen/

        Also, Leute, lernt, wie man ohne Internet und ohn Anschluss an ein Stromnetz überlebt, denn die Cracker sind schon in den Stromnetzen (ninjaone.com/de/it-hub/endpoint-security/ransomware-angriff-auf-colonial-pipeline/). Oder kauft euch wenigstens den Minimalschutz: https://t.me/Haintz/59600

      2. Nebenbei zu // freihafen.live. Es gab Zweifel zum Sinn des Handy- und Fotoverbots, weil es Kameras in Salzkorn-Größe gibt und autarke / autonome SpyCam-Recorder die auch zusammen mit Batterei + Speicher im Millimeter-Bereich bleiben. Aber die KI hat die Zweifler wie folgt beruhigt:

        „Ja, moderne Türsteher und Sicherheitsdienste von Promi-Klubs können solche kleinen Geräte und ihre Komponenten relativ effektiv entdecken, wenn sie die die folgenden Techniken und Geräte kombiniert einsetzen:

        1. Röntgen- und Gamma-Strahlungssensoren: Diese Geräte können durch Durchsichtmaterial (wie Kleidung und Gegenstände) Röntgenstrahlen senden und die Reflexionen analysieren, um kleine elektronische Geräte zu erkennen.

        2. Millimeterwellensensoren: Spezielle Millimeterwellenscanner können durch die Haut und andere Materialien kleine Objekte und Geräte detektieren, einschließlich Miniaturkameras und Mikrofone.

        3. Metall- und Waffensensoren: Diese Geräte können auch auf kleine elektronische Geräte reagieren, die in der Nähe von Metallen oder anderen Materialien enthalten sind.

        4. Handheld-Searchengeräte: Spezialistische Suchgeräte, die auf Mikrofonen, Kameras und anderen elektronischen Geräten spezialisiert sind, können durch die Untersuchung von Gegenständen und Personen verwendet werden.

        5. Raum- und Körperscanning: Verwendung von Infrarot- und UV-Licht, das auf spezifische Merkmale von elektronischen Geräten reagiert, die nicht für den normalen Betrieb vorgesehen sind.

        6. Magnetometer und Wärmesensoren: Diese Geräte können auf Abweichungen in der magnetischen Feldstärke oder Wärme-Ausstrahlung reagieren, die von kleinen elektronischen Geräten verursacht werden.

        7. Handheld-Spektroskopie: Geräte, die spektrale Analyse der Umgebung durchführen, können spezifische Materialien und Geräte erkennen, die anders als die üblichen Gegenstände strahlen.“

      3. Geschäftsidee zur Verbesserung der Finanzlage.

        Juristische Auftragsarbeit anbieten und besonders nützliche Erledigungbeispiele anonymisiert veröffentlichen. Beispiel:

        Auftrag von Kunde X. lautete: Bitte prognostizieren Sie zu den Suchtreffern Beschlagnahme / Gesetz / Gesetze / Gesetzesentwurf in
        https://www.s-f-n.org/blogs/kurzmitteilungen/verschluesseltes-smartphone-erschwert-ermittlungen/ in welchen drei Ländern bzw. Staaten / Nationen die Gefahr aus heutiger Sicht vermutlich auch in den nächsten Jahren am geringsten dafür bleibt, dass die von GrapheneOS ermöglichte Anonymität bzw. Privatsphäre juristisch zerstört wird.
        Kostenvoranschlag für Honorarvereinbarung mit Haintz-Media war …, aber Auftraggeber X. bezahlte uns nach der Lieferung freiwillig mit … (… Euro zusätzlich).

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