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Fragen vor der Landtagswahl zu Nord Stream und 9:11
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Nord Stream ja, 9/11 nein? Fragen an die AfD vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

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Der Autor und Physiker Andreas Pieper hat ein paar Fragen an die @AfDimBundestag zum 11. September und Nord Stream, um seine Wahlentscheidung am nächsten Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern zu treffen.
Zusammengefasst

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Ein Kommentar von Andreas Pieper.

Sehr geehrte Damen und Herren der AfD-Bundestagsfraktion, sehr geehrter Herr Holm, sehr geehrter Herr Frohnmaier, sehr geehrte Fachkollegen Dr. Schmidt und Dr. Curio,  

anlässlich Ihres 𝕏-Beitrags vom 11. September zum 25. Jahrestag der Terroranschläge möchte ich Ihnen einige grundsätzliche Fragen stellen. 

Da ich am kommenden Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern den Landtag wähle, ist Ihre Haltung zu diesen Fragen für meine Wahlentscheidung von besonderer Bedeutung.  

Ihre Forderung nach Aufklärung und insbesondere Ihre Haltung zu möglichen Staatsterrorakten ist für mich politisch von erheblicher Bedeutung. Das gilt nicht nur für Nord Stream, sondern gleichermaßen für die Anschläge vom 11. September 2001.  

Ich halte einen politischen Doppelstandard bei der Aufklärung solcher Vorgänge für nicht akzeptabel. Wenn bei Nord Stream zu Recht eine möglichst umfassende und ergebnisoffene Untersuchung gefordert wird, muss derselbe Maßstab auch bei 9/11 gelten. Die unkritische Übernahme des offiziellen Narrativ in ihrem X-Post widerspricht dem.  

Daher meine Fragen: 

1. Nord Stream als Maßstab: Wenn die AfD eine Untersuchung der Nord-Stream-Anschläge fordert

1.1. Welchen konkreten Umfang soll diese Untersuchung haben? 

1.2. Soll ausschließlich die mögliche ukrainische Beteiligung untersucht werden, oder sämtliche aufgrund der Indizien plausiblen Täter- und Auftraggeberhypothesen? 

1.3. Sollen dabei auch mögliche staatliche Beteiligungen anderer Länder untersucht werden? 

1.4. Werden beispielsweise die USA oder Großbritannien als mögliche Urheber, Auftraggeber oder Unterstützer von vornherein ausgeschlossen – und falls ja, aufgrund welcher Begründung? 

1.5. Gilt für die Untersuchung ausschließlich die Beweislage, unabhängig davon, ob ein möglicher Täter ein politischer Gegner, ein Partnerstaat oder ein NATO-Verbündeter ist?  

2. Derselbe Maßstab bei 9/11? Übertragen Sie diesen Maßstab auch auf 9/11? 

2.1. Ist die AfD der Auffassung, dass die Anschläge vom 11. September 2001 abschließend aufgeklärt sind? 

2.2. Falls nein: Unterstützt die AfD eine neue, unabhängige und tatsächlich ergebnisoffene Untersuchung? 

2.3. Würde eine solche Untersuchung sämtliche plausiblen Hypothesen zur Urheberschaft und zum Ablauf der Anschläge untersuchen – einschließlich einer möglichen Beteiligung staatlicher Akteure? 

2.4. Würden dabei auch die USA, Großbritannien, Geheimdienste oder andere westliche staatliche Akteure als mögliche Beteiligte nicht von vornherein ausgeschlossen? 

2.5. Nach welchen Kriterien soll bei 9/11 entschieden werden, welche Hypothesen untersucht werden und welche nicht? 

2.6. Ist die AfD bereit, auch solche Untersuchungsergebnisse zu akzeptieren, die dem gegenwärtigen offiziellen Narrativ oder den politischen Erwartungen der Partei widersprechen?

3. Physikalische und forensische Evidenz

Aus meiner Sicht ist die Frage inzwischen keineswegs auf historische oder politische Indizien beschränkt. Mit dem von dem Physiker Heinz Pommer entwickelten Ground Zero Modell (GZM) liegt ein physikalischer Ansatz vor, der eine konkrete und langfristig überprüfbare Voraussetzung beinhaltet: Das Modell geht von nuklearen Energieumwandlungen im Untergrund von Ground Zero aus. 

Solche Vorgänge müssten nach dem Modell charakteristische Veränderungen der Isotopenzusammensetzung hinterlassen, die sich grundsätzlich durch geeignete geologische und isotopenanalytische Untersuchungen nachweisen lassen könnten. Gerade darin sehe ich einen besonderen Unterschied zu rein historischen Spekulationen: Sollte es tatsächlich zu den vom Modell postulierten nuklearen Prozessen gekommen sein, müssten deren isotopische Spuren aufgrund der langen Halbwertszeiten relevanter Isotope beziehungsweise ihrer geochemischen Signaturen über sehr lange Zeiträume bis hin zu Jahrtausenden nachweisbar sein. Damit bestünde die Möglichkeit einer späteren, unabhängigen naturwissenschaftlichen Überprüfung wesentlicher Aussagen über die Vorgänge am Ground Zero.  

Daher meine Fragen: 

3.1. Ist die AfD bereit, das GZM und insbesondere dessen konkrete physikalische und isotopenanalytische Vorhersagen von unabhängigen Fachwissenschaftlern überprüfen zu lassen? 

3.2. Würde die AfD entsprechende geologische Probenahmen und Isotopenanalysen am Ground Zero unterstützen, um die vom Modell vorausgesagten Spuren zu überprüfen? 

3.3. Falls solche Untersuchungen durchgeführt würden: Wäre die AfD bereit, sowohl ein positives als auch ein negatives Ergebnis als wissenschaftlich relevant zu akzeptieren?

3.4. Ist die AfD grundsätzlich bereit, die Möglichkeit ernsthaft zu untersuchen, dass das bisherige offizielle Erklärungsmodell von 9/11 in wesentlichen Punkten falsch sein könnte?

Für mich ist die Antwort auf diese Fragen wahlentscheidend. Ich werde bei der kommenden Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auch danach beurteilen, ob die AfD bei der Aufklärung möglicher Staatsterrorakte tatsächlich einen einheitlichen Maßstab anlegt. Ich akzeptiere keinen politischen Maßstab, nach dem bei Nord Stream eine ergebnisoffene Untersuchung gefordert wird, während bei 9/11 bestimmte Täterhypothesen oder staatliche Akteure bereits vor einer Untersuchung faktisch ausgeschlossen werden.  

Ich bitte daher ausdrücklich um eine konkrete Beantwortung der Fragen vor dem kommenden Wahl-Sonntag und nicht lediglich um einen Verweis auf die bekannten Ergebnisse der offiziellen 9/11-Untersuchungen oder vergleichbare Floskeln. 

Mit freundlichen Grüßen aus Grimmen/Greifswald
Andreas Pieper

Anhang
Informationslinks zu Nord-Stream:
»„Nordstream – Die Sprengung“« (Dokumentarfilm)
»Dr. Hans-Benjamin Braun, Der Anschlag auf Nord Stream«
»Das „Wunder von Treppenhaus B“ physikalisch erklärt: Weder Feuer noch Sprengstoff zerstörten WTC«
»Andreas Pieper/Heinz Pommer, Der WTC-Zauberwürfel«
»GZM – 9/11 Ground Zero Modell – Heinz Pommer [Physiker] – 17. AZK«

____________________________________________________________________________

Andreas Pieper, Jahrgang 1986, ist Physiker aus Greifswald mit der Vertiefung in Festkörperphysik und Computerphysik. Seit 2018 entwickelt er mit Heinz Pommer das „9/11 Ground Zero Modell“ zur forensischen Aufklärung der WTC-Zerstörung und betreibt die Webseite »911gzm.org«. In den Jahren 2021 und 2022 hat er als Versammlungsleiter die wöchentlichen Demonstrationen der Corona-Maßnahmenkritiker in Greifswald organisiert.

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