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Hammerbande auf Terrorliste
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Hammerbande auf der US-Terrorliste: Warum Trump recht hat 

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Zustand der Politik in Deutschland
Markus Haintz
Frankreich im Niedergang
Die „Hammerbande“ der Antifa-Ost – brutale Planung, hammerharte Umsetzung – wird von Trumps USA als Terrorgruppe eingestuft. In Deutschland bleibt linksextreme Gewalt verharmlost, während Washington Klartext spricht.
Zusammengefasst

Wer sich in Deutschland ernsthaft mit politischer Gewalt auseinandersetzen will, kommt an der „Hammerbande“ – also dem Kernmilieu der Antifa-Ost – nicht vorbei. Diese Gruppe, die nun von der Regierung des US-Präsidenten Donald Trump auf die Terrorliste gesetzt wurde, hat sich ihren Ruf nicht nur durch Parolen, sondern durch Taten erarbeitet. Und diese Taten waren brutal, strategisch geplant und über Jahre hinweg systematisch umgesetzt. Dass die USA nun handeln, während deutsche Behörden sich in sprachpolitischen Verrenkungen üben, ist kein Zufall, sondern eine Offenlegung der hiesigen Blindstellen.

Zwischen 2018 und 2020 begingen Mitglieder der Gruppe laut »einem Verfassungsschutzbericht« mehrere gezielte Überfälle auf politische Gegner, bei denen die Täter mit äußerster Härte vorgingen – so hart, dass ein Gericht schließlich eine kriminelle Vereinigung erkannte. Zu dieser Gewaltserie zählt auch der berüchtigte Angriffskomplex in Budapest 2023, bei dem »nach Angaben ungarischer Behörden« rund 15 Täter – darunter Mitglieder aus dem deutschen Hammerbande-Milieu – 13 Personen attackierten. Die deutsche Staatsanwaltschaft erhob später sogar den Vorwurf des versuchten Mordes gegen beträchtliche Teile dieser Szene. Und die Gerichte urteilten hart: Die zentrale Figur der Gruppe, Lina Engel, »erhielt 5 Jahre und 3 Monate Haft«, weil sie Gewalttaten organisierte oder an ihnen beteiligt war.

Das Bundesinnenministerium duckt sich weg

Besonders perfide waren die Angriffe, die ein Kronzeuge detailliert schilderte: Die Gruppe schlug bei Überfällen gezielt auf Kopf, Knie und Sprunggelenke, um den Opfern möglichst schwere und langanhaltende Verletzungen zuzufügen – keine spontane Prügelei, sondern das Ergebnis bewusster Planung, teils mit vorbereiteten Tatmitteldepots und Wegwerfkommunikation.

Die Täter wollten nicht nur politische Gegner einschüchtern, sondern dauerhaft schädigen. Es ist diese Form der intentionalen Entmenschlichung, die den Kern der Hammerbande ausmacht – und die in Deutschland dennoch gerne unter „Aktivismus“ oder „Antifaschismus“ verbucht wird.

Dass Trump nun zwei Dinge gleichzeitig tut, ist bemerkenswert: Er sanktioniert die Gruppe als terroristische Organisation und er setzt erstmals ein klares außenpolitisches Zeichen gegen linksextreme Gewalt aus Europa. Der Anlass, die Ermordung des US-Konservativen Charlie Kirk, hat die Lage zusätzlich verschärft – die amerikanische Regierung kündigte harte Konsequenzen an und liefert sie jetzt auch.

Es ist diese Konsequenz, die in Deutschland schmerzlich fehlt. Denn während das Bundesinnenministerium mit beeindruckender Regelmäßigkeit neue Programme gegen Rechtsextremismus ankündigt – ein wichtiges Anliegen, ohne Frage –, bleibt die linke Gewalt häufig semantisch entschärft. Das zeigt auch die Reaktion auf Trumps Entscheidung: „Das von der Gruppierung ausgehende Gefährdungspotenzial hat sich zuletzt erheblich verringert“, »teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums mit.«

Trump hält Deutschland den Spiegel vor

Begriffe wie „militant“ oder „antikapitalistisch“ dienen vielen Medien als vernebelnde Schutzfolie. Doch die Realität ist simpel: Eine Gruppe, die Menschen mit Hämmern angreift, europaweit agiert und jahrelang verdeckt Strukturen aufbaut, ist nicht „militant“, sondern terroristisch. Die Tatsache, dass das Innenministerium in Deutschland das verharmlost, ist ein sicherheitspolitischer Skandal. Deshalb ist der Satz, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus nur ernst genommen werden kann, wenn man auch gegen Linksextremismus kämpft, nicht theoretisch, sondern empirisch wahr.

Demokratie misst sich nicht daran, welche politische Richtung bekämpft wird, sondern daran, ob jeder politisch motivierte Angriff geahndet wird – unabhängig vom Täterlager. Wer nur eine Seite verfolgt, schafft keine wehrhafte Demokratie, sondern eine Schieflage, die letztlich jede Form des politischen Extremismus stärkt. Und morgen gibt es wieder eine staatlich finanzierte Demo gegen rechts, also eine Parade.

Die Einstufung der Hammerbande durch die USA ist deshalb ein denklogisches Signal. Sie zeigt, was passiert, wenn politische Gewalt beim Namen genannt wird – ohne ideologische Scheuklappen, sondern mit dem einzigen folgerichtigen Ziel vor Augen: die Sicherheitslage in Deutschland zu verbessern. Und sie zeigt, dass Deutschland trotz jahrelanger Ermittlungen, trotz Verfassungsschutzberichten, trotz langwieriger Prozesse, noch immer nicht bereit ist, dieselbe Klarheit zu zeigen. Trumps Entscheidung schafft daher eine neue internationale Bezugsgröße. Die Frage ist nur, ob Deutschland bereit ist, den Spiegel auszuhalten, den Washington ihm gerade vorhält. Danach sieht es momentan jedoch nicht aus. Zu sehr scheint der grüne, linke Geist sogar in dem von der ehemals konservativen CSU geführten Innenministerium zu verfangen.

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Julian Marius Plutz

Julian Marius Plutz ist 1987 geboren und Publizist, u.a. für Ansage, Weltwoche, Sandwirt und die Jüdische Rundschau. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören neben dem politischen Zeitgeschehen: Ökonomik, jüdisches Leben und die LGBTQ-Ideologie.

Eine Antwort

  1. Herr Plutz,
    Klarheit und Kante zeigen beginnt nicht erst dann, wenn ein Donald T. es wagt den Mund aufzumachen [1] (und im nächsten Moment tut „Was geht mich mein Geschwätz von gestern an, ich mach wieder die 180-Grad-Drehung für die Fortsetzung des NATO-Krieges gegen Russland.“).

    Wahrheit und Klarheit beginnen systemrelevanter erst dann, wenn Sie Ihrem für die BRD zuständigen Ethnogruppen-Chef Dr. Josef Schuster die Fragen stellen, die er nicht hören und nicht beantworten will.

    Z. B. warum er in Nationalisten (AfD u. a.), die den Amtseid „Zum Wohle des deutschen Volkes“ versuchen ernst zu nehmen, eine Bedrohung des jüdischen Lebens sehen und behaupten darf.

    Einstiegspunkt:
    https://haintz.media/artikel/deutschland/digitale-zensoren-wie-die-bundesnetzagentur-die-meinungsfreiheit-gefaehrdet/#comment-2449

    [1] Yandex.com > Hammerbande site:S-f-N.org

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