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Roderrich Kiesewetter
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Facebook Kiesewetter / Portrait Kiesewetter

Mutmaßlicher Angriff auf Kiesewetter: Peter B. äußert sich und widerspricht

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Medien berichten, dass Roderich Kiesewetter in der Öffentlichkeit attackiert und leicht verletzt wurde. Der Verdächtige stellt die Situation jedoch ganz anders dar. HAINTZ.media sprach exklusiv mit ihm.
Zusammengefasst

Am Samstagmorgen soll der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter laut Polizeiangaben an seinem Wahlkampfstand in Aalen gestoßen und geschlagen worden sein. Peter B. widerspricht diesen Anschuldigungen vehement und sagt, die Situation sei anders abgelaufen.

Peter B. bezeichnet CDU-Politiker als “Kriegstreiber”

Gegen 9:00 Uhr am Samstagmorgen (1. Juni 2024) habe er sich auf den Weg in sein Geschäft gemacht und passierte dabei den CDU-Wahlstand, an dem Winfried Mack, Roderich Kiesewetter und zwei weitere Männer der CDU anwesend waren. Peter B. ist Vater. Er mache sich angesichts der aktuellen Kriegsgefahr und des politischen Umgangs damit Sorgen, dass seine Kinder möglicherweise einen Krieg miterleben müssen. Zudem äußert er Bedenken bezüglich einer potenziellen Einberufung seiner Kinder. Er drückte seine tiefe Enttäuschung über Herrn Kiesewetter und die CDU aus und erklärte, dass er emotional wurde, als er den Politiker sah und ihn öffentlich und lautstark als Kriegstreiber bezeichnete.

Peter B. berichtet, dass die Männer empört reagierten und ein Gemeinderatskandidat vorschlug, dies ruhiger zu formulieren. Daraufhin habe er gefragt, wie er es finden würde, wenn Herr Kiesewetter ihn selbst und die Kinder Deutschlands an die Front schicken würde. Er habe jedoch keine Antwort erhalten. Danach habe er sich abgewandt, um zu gehen, während Herr Kiesewetter ihm hinterherrief und fragte, wie er es wagen könne, ihn zu duzen. Er erklärte, dass er die Kriegstreiberei zutiefst verabscheue, und stellte erneut die Frage, ob Herr Kiesewetter bereit sei, Kinder in den Krieg zu schicken. Doch wieder blieb eine Antwort aus. Als er ging, sei er unabsichtlich mit seinem Fuß am Pavillon des Wahlstandes hängengeblieben, was dazu führte, dass auch ein Ständer umfiel.

„Als ich um die Ecke war, um zum Alten Kirchplatz zu gelangen, hörte ich Schritte hinter mir. Herr Kiesewetter lief mir mit seinem Handy im Anschlag nach.“

Peter B. gegenüber HAINTZ.media

Kiesewetter filmt gegen den Willen des Peter B.

Peter B. berichtet, dass er den CDU-Politiker gebeten hat, sein Handy wegzunehmen und das Filmen zu unterlassen. Zudem habe er ihm klargemacht, dass das Recht am eigenen Bild zu seinem Persönlichkeitsrecht gehört und er grundsätzlich selbst darüber bestimmen darf, wer ihn filmt. Infolgedessen sei der CDU-Politiker in Richtung der Stadtkirche auf dem gleichen Platz gerannt und habe sich dann umgedreht, um erneut sein Handy zu bedienen. Peter B. habe sich Kiesewetter erneut mit der Aufforderung, das Handy wegzutun, genähert, der daraufhin sein Handy wieder runternahm und in Richtung eines Blumenbeets lief, das mit Sicherheitsvorkehrungen gegen pinkelnde Hunde ausgestattet ist. Von dort aus habe Kiesewetter ihn erneut filmen wollen.

Kiesewetter stolpert ohne Fremdeinwirkung über ein Blumenbeet

Peter B. erklärt, dass er praktisch noch einmal auf Kiesewetter zugegangen ist, der dann beim Zurückweichen über die 30 Zentimeter hohe Brüstung des Blumenbeets gestolpert und ins Blumenbeet gefallen ist. Dabei habe er sich vermutlich zwei winzige Kratzer am Schienbein zugezogen. Er betont, dass er Kiesewetter nicht körperlich angegangen ist, ihn werder geschlagen noch berührt hat.

„Dann ist Kiesewetter davongelaufen.”

Peter B. gegenüber HAINTZ.media

Kiesewetter äußert sich auf X und ggü. der Schwäbischen Post

Im Gespräch mit der Schwäbischen Post schilderte Kiesewetter, wie er zuerst verbal attackiert und dann angerempelt wurde, ohne den Angreifer zu kennen. Die Zeitung berichtet weiter, dass Kiesewetter den Mann aufforderte, aufzuhören, und versuchte, ihn zu filmen, woraufhin er attackiert und in ein Hochbeet gedrängt wurde, was zu Schürfwunden führte. Kurz darauf traf die Polizei ein und Kiesewetter bot an, auf eine Anzeige zu verzichten, wenn sich der Täter entschuldigte. Nun wolle der CDU-Sicherheitsexperte abwarten, ob es der Polizei gelingt, den Mann zu einer Entschuldigung zu bewegen.

Auf seinem Profil, der Plattform 𝕏 äußert Roderich Kiesewetter seinen Dank für die Anteilnahme in Bezug auf den Vorfall und betont, dass die Ereignisse heftig waren.

Roderich Kiesewetter auf 𝕏

Solidaritätsbekundungen für Kiesewetter

Nach dem mutmaßlichen Vorfall auf dem Aalener Wochenmarkt am Samstag bekunden zahlreiche Politiker ihre Solidarität mit Roderich Kiesewetter. Grünen-Parteichefin Ricarda Lang, häufig selbst Ziel von Beleidigungen, erklärte: „Wenn einer von uns angegriffen wird, stehen wir als Demokraten alle zusammen!“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser wünschte Kiesewetter eine schnelle Genesung und betonte, dass Gewalt in einer Demokratie niemals geduldet werden dürfe und konsequent verfolgt werden müsse. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte sich zu den vermehrten Angriffen bei politischen Veranstaltungen und hob hervor, dass Gewalt gegenüber jeglichen demokratischen Politikern nicht akzeptabel sei.

Die Schwäbische Post berichtete, dass Peter B. am Samstagabend an Kiesewetter eine Nachricht schickte, in der er sich für seine verbale Entgleisung entschuldigte. Kiesewetter bestätigte den Empfang der Nachricht, betrachtete sie jedoch nicht als Entschuldigung, da kein Bedauern erkennbar sei.

Peter B. erklärte gegenüber HAINTZ.media, dass er mit der Nachricht verdeutlichen wollte, dass er nicht beabsichtigt hatte, am CDU-Stand Ärger zu machen. Er unterstrich erneut, er habe Kiesewetter nicht angefasst und räumte ein, dass die Nachricht möglicherweise missverständlich ist. Sein Ziel sei es gewesen, zu betonen, dass er keine Gewalt ausübe und es zu keiner Zeit eine solche Absicht gäbe.

Ob Kiesewetter eine Anzeige erstattet, war am heutigen Nachmittag noch unklar.

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Markus Haintz

Markus Haintz ist Journalist und Rechtsanwalt mit dem juristischen Schwerpunkt in den Bereichen Medien- und Äußerungsrecht. Journalistisch befasst er sich vor allem mit den Themen Meinungsfreiheit, Recht sowie Innen- und Außenpolitik.

2 Antworten

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  2. In 35 Jahren Schulsozialarbeit habe ich keinen einzigen Jugendlichen -darunter Skinheads und ja, “Islamisten” – angetroffen, der so vernagelt und hasserfüllt war wie die meisten Politiker in dieser Regierung. Es muss am “Erwachsen sein” liegen.

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