Haintz.Media

Bild:
Kontrolle ohne Aufbruch
Quelle:
KI-generiert

Merkels Vermächtnis dauert an und Deutschland zahlt den Preis

Bild:
Quelle:

Beitrag teilen:

Mehr aus der Kategorie:

Psyche und politiche Verfolgung
ntv löscht Fake-News-Beitrag
Weltwirtschaft
Die Inszenierung der CDU in Stuttgart zeigt keine Aufbruchsstimmung, sondern die Fortsetzung eines Kurses, der Deutschland systematisch seiner Eigenständigkeit beraubt. Grundrechte, Opposition und demokratische Kontrolle werden zunehmend zu Hindernissen für die politische Elite.
Zusammengefasst

Dieser Beitrag als Audio

Der jüngste »CDU-Parteitag in Stuttgart« hat die tiefe Krise der deutschen Politik gnadenlos offengelegt, indem er reale Herausforderungen wie die verheerenden Auswirkungen der Energiepolitik, des Green Deals, des Heizungsgesetzes, der offenen Grenzen, der Gewaltstatistiken, der dramatischen Staatsverschuldung und der drohenden Inflation systematisch verharmlost hat. Statt nach echten Auswegen und dringenden Reformansätzen zu suchen, konzentriert sich die Partei auf den Versuch, Kritiker durch Einschränkungen der Meinungsfreiheit und die Opposition durch vielfältige Schikanen zum Schweigen zu bringen. Diese Haltung verbindet die CDU nahtlos mit den Grünen und der SPD in einem gemeinsamen Bestreben, das Land in seiner Substanz aufzulösen, während das Grundgesetz seiner schützenden Kraft beraubt wird. Der Parteitag unterstreicht, wie sinnlos es erscheint, über solche Veranstaltungen zu berichten, da Deutschland kein Problem mit dem Wissen um seine Katastrophen hat, sondern mit der Weigerung, sie anzugehen, und stattdessen einen destruktiven Kampf gegen vermeintlich rechte Positionen priorisiert, der die Demokratie unter dem Vorwand ihrer Verteidigung zerstört.

Merkels Vermächtnis

Angela Merkels Politik hat die innere Spaltung Deutschlands nicht nur vertieft, sondern sie als bleibende Realität zementiert, indem sie »seit 2015 offene Grenzen durchsetzte« und damit den Rechtsstaat untergrub, da Gesetze nach Gutdünken der Regierung ausgesetzt wurden und bis heute ausgesetzt sind. Sie hat den »Ausstieg aus der Kernenergie« unwiderruflich gemacht, die sozialpolitischen Reformen der Agenda 2010 rückgängig gemacht und eine autoritäre Coronapolitik betrieben, die die Gesellschaft entmutigt, gespalten und das Grundgesetz zu einem bloßen Relikt ohne aktuelle Relevanz degradiert hat. Merkels Konsenspolitik hat oft wie ein politischer Stillstand gewirkt. Klare strategische Entscheidungen blieben aus, während Deutschland bei Zukunftsthemen wie »Digitalisierung« und Infrastruktur gegenüber dem internationalen Wettbewerb zurückfiel. Ihr Verhältnis zur Automobilindustrie und zu CO₂-Regulierungen sorgt bis heute für Streit, weil dringend notwendige Maßnahmen wiederholt verschleppt oder verwässert wurden. Und ihre Politik hat das Land in endlose Debatten über Integration, Sicherheit und die Belastbarkeit der Kommunen gestürzt, ein Erbe, das noch lange nachhallt.

»Der enthusiastische Applaus für sie« auf dem CDU-Parteitag signalisiert eine gefährliche Kontinuität, die Friedrich Merz nahtlos fortsetzt, indem er ihre Linie übernimmt und damit dieses Land endgültig begräbt. Merkel verkörpert die Zerstörerin dieses Modells in Person, Merz agiert als ihr Erfüllungsgehilfe. Merkels mögliche Rolle als Bundespräsidentin würde diesen Prozess besiegeln. Das wäre der Grabstein für ein einst wohlhabendes, fortschrittliches und soziales Land.

Merz‘ Art der Führung

Friedrich Merz‘ Amtsführung »widerspricht seinen eigenen Ankündigungen« scharf, da er trotz anderslautender Reden, einschließlich der in Stuttgart, den Reformstau nicht auflöst und sich von der SPD mit ihren 15 Prozent knebeln lässt, was sein Image als bloßen Redenschwinger festigt. Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit bildet den roten Faden seiner bisherigen Kanzlerschaft: Die rhetorische Schärfe steigt, doch die politische Durchsetzungskraft sinkt. Seine eigentliche Aufgabe läge darin, das Land auf Wachstum zu trimmen und die Wirtschaft wettbewerbsfähig zu machen, die innere Sicherheit zu gewährleisten und die soziale Sicherheit wieder herzustellen, doch stattdessen toleriert er die als Klimareligion getarnte Planwirtschaft. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt von marktwirtschaftlicher Erneuerung hin zu regulatorischer Verdichtung, was die strukturellen Probleme nicht löst, sondern verstetigt. Merz‘ Politik setzt Merkels Linie fort, indem er immense Summen aus Deutschland ableitet. Gleichzeitig fehlt jeder erkennbare Bruch mit dieser Kontinuität: Statt Prioritäten zu setzen und politische Eigenständigkeit zu demonstrieren, verwaltet Merz den Status quo, schiebt Verantwortung auf Koalitionszwänge und ersetzt Führung durch symbolische Rhetorik, die strukturelle Fehlentscheidungen unangetastet lässt. Aus dieser Perspektive erscheint auch der Parteitag nicht als Aufbruch, sondern als Bestätigung eines Kurses, der Ideologie als Stabilität verkauft. Führende CDU-Politiker wie »Carsten Linnemann« suggerieren auf dem Parteitag sogar, dass die Deutschen das Wirtschaftswunder nach 1945 allein nicht geschafft hätten, sondern dies den türkischen Gastarbeitern ab 1961 verdankten, was nicht nur historisch vollkommen falsch ist, sondern zudem eine tiefe Verachtung für die eigene Bevölkerung offenbart. Solche Narrative fügen sich in eine Strategie ein, die gesellschaftliche Selbstvergewisserung durch Relativierung ersetzt und historische Leistung politisch umdeutet.

Diese Haltung schlägt in eine defensive Machtstrategie um, die Kritik nicht mehr als Korrektiv, sondern als Bedrohung behandelt. Wo politische Legitimation schwindet, wächst die Neigung zur Absicherung nach innen. Doch statt politischer Kurskorrektur dominiert ein permanenter Abwehrkampf gegen alles, was außerhalb des etablierten Meinungskorridors liegt. Unter dem Vorwand des Demokratieschutzes werden Grundrechte ausgehöhlt, parlamentarische Opposition schikaniert und selbst die Gewaltenteilung wird ausgehöhlt und Organe wie das Bundesverfassungsgericht in den politischen Machtapparat integriert. Das Grundgesetz fungiert zunehmend als historisches Relikt, nicht mehr als wirksame Schranke gegenüber staatlicher Macht.

Die EU-Falle: Souveränitätsverlust und Entnationalisierung

Der Abbau nationaler Souveränität ist längst kein Randthema mehr, sondern ein dauerhaft wiederholtes Leitmotiv in Reden, Strategiepapieren und Grundsatzdebatten der Union, wie zuletzt auch auf dem CDU-Parteitag deutlich wurde. Seit Jahren wird nahezu mantraartig betont, dass Deutschland zentrale Herausforderungen nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen könne. Wirtschaftliche Stabilität, militärische Sicherheit, Energieversorgung und geopolitisches Gewicht werden regelmäßig als Aufgaben beschrieben, die angeblich nur noch »im europäischen Verbund« lösbar seien. Nationale Entscheidungsräume werden in dieser Logik nicht als Voraussetzung demokratischer Verantwortung, sondern als überholtes Hindernis dargestellt. Immer wieder wird gefordert, Europa müsse unabhängiger werden, strategisch, militärisch und finanziell. Gemeint ist damit nicht Kooperation souveräner Staaten, sondern die schrittweise Verlagerung von Schlüsselkompetenzen nach Brüssel. Verteidigungspolitik, Rüstungskoordination und militärische Einsatzfähigkeit sollen europäisiert werden, um nationale Parlamente und Wahlergebnisse faktisch zu entmachten. Die Bundeswehr wird dabei nicht mehr als Instrument deutscher Sicherheit gedacht, sondern als Baustein einer supranationalen »Militärstruktur unter EU-Führung«. Nationale Armeen verlieren damit ihren politischen Rückhalt im eigenen Staatsvolk und werden funktional in eine übergeordnete Machtarchitektur eingepasst.

Begleitet wird diese Entwicklung von der rhetorischen Abwertung nationaler Demokratie. Nationale Wahlen gelten zunehmend als Risiko, politische Mehrheiten als störend, insbesondere dann, wenn sie den gewünschten Integrationskurs infrage stellen. Die Lösung liegt aus Sicht dieser Denkschule nicht in politischer Auseinandersetzung, sondern in struktureller Entwertung nationaler Entscheidungsmacht. Je mehr Kompetenzen unumkehrbar »auf die EU übertragen« werden, desto irrelevanter werden nationale Wahlergebnisse. Demokratie wird so nicht offen abgeschafft, sondern technisch umgangen. Die Konsequenz ist eine schleichende Entnationalisierung Deutschlands. Militärische, finanzielle und politische Schlüsselentscheidungen werden aus dem Zugriff des nationalen Souveräns herausgelöst und auf eine Ebene verlagert, die demokratisch kaum kontrollierbar ist. Die angestrebte EU-Struktur folgt dabei dem Vorbild von Euro und Binnenmarkt, einmal etabliert politisch nicht mehr rückholbar. In ihrer Radikalität unterscheidet sich diese Haltung kaum von klassischen grünen oder linken Konzepten, sie wird lediglich in technokratischer Sprache und mit dem Verweis auf globale Zwänge vorgetragen.

Vom Staatsvolk zum Zahlvieh

Deutschland wird von einer politischen Kaste regiert, die Bürgerrechte nicht schützt, sondern als lästiges Hindernis für ihre Agenda betrachtet. Kritische Stimmen werden diffamiert, Opposition systematisch schikaniert, und das Grundgesetz wirkt zunehmend wie eine historische Dekoration ohne praktische Wirkung. Nationale Souveränität wird schrittweise aufgegeben, Entscheidungsräume an Brüssel delegiert, während die Bevölkerung zwischen symbolischer Führung und tatsächlicher Machtentleerung zerrieben wird. Wirtschaftliche, soziale und sicherheitspolitische Herausforderungen bleiben ungelöst, Reformen werden verschleppt, Entscheidungen ideologisch verbrämt, und die Bürger werden nicht mehr als mündige Staatsbürger, sondern als verwaltbare Zahlen behandelt. Vom einst selbstbewussten Staatsvolk bleibt nur das Zahlvieh zurück: Passiv, entrechtet und gesteuert, eine Bevölkerung, deren Stimme formal zählt, deren Macht und Eigenständigkeit jedoch systematisch ausgehöhlt werden, während eine politische Elite ihre eigene Unfähigkeit als Stabilität verkauft.

Beitrag teilen:

Unterstützen Sie uns!

Helfen Sie mit, freien Journalismus zu erhalten

5

10

25

50

No posts found
Picture of Janine Beicht

Janine Beicht

Janine Beicht ist gelernte Kommunikationsdesignerin, arbeitet aber seit 2020 im Gesundheits- und Sozialwesen. Als Aktivistin engagiert sie sich besonders auf dem Gebiet der Psychologie unter dem Aspekt der jeweiligen politischen Machtinteressen.

2 Antworten

  1. Das Souverän interessiert diese Volksveräter nicht mehr, sie haben sich in „unserer Demokratie“ festgefressen und wollen die totale Kontrolle über ihre Untertanen und vorallem an den Fressnäpfen festhalten. Eben die besseren Tiere, diese Schweine.

    1. So ist es.

      Leider sind die systematisch verblödeten, degenerierten, auf Materialismus fixierten Sklaven nicht mehr bereit Texte von mehr als einer Bildschirmseite zu lesen. Sogar mit kindgerecht aufbereiteten Schweine-Videos sind die humanoiden Schweine überfordert:

      Animation & Cartoons: Animal Farm-George Orwell (Full Length Animated Movie 1954).

      Der zivilisierte, ehrbare, menschenwürdig kultivierte Mensch zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er Kraft- und Kampfsport betreibt, sondern dass er auch in der Lage ist, seine Impulse, Triebe und Gefühle zu kontrollieren. Z. B. auch mal sein Tatschfon mit dem Tetris-Gedaddel für ein paar Stunden abzuschalten um Schiller zu lesen oder Händel zu hören.

      Der erste Satz vom vorstehenden Absatz ist ein Zitat in dem ich nur das Wort Krieger ausgetauscht habe. Zitiert aus
      https://www.nsheute.com/besprechungen-74-frank-kraemer-mentale-fundamente-rechte-kriegerphilosophie-wider-die-sklavenmoral/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

No posts found

Buch-Empfehlung

Bahner