Ein mutmaßlich linksextremistischer Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal löste am frühen Morgen des 3. Januar 2026 einen massiven Stromausfall in Berlins Südwesten aus. Zwischen 5:44 Uhr und 6:26 Uhr fielen mehrere Leitungen aus, was die Versorgung von rund 45.000 Haushalten und 2.200 Unternehmen in den Bezirken Dahlem, Lichterfelde, Nikolassee, Schlachtensee, Wannsee und Zehlendorf unterbrach. Insgesamt waren etwa 100.000 Menschen betroffen, viele ohne Strom, Heizung und zeitweise ohne fließendes Wasser. Der Ausfall dauerte bis zum 7. Januar 2026 und gilt als der längste der Nachkriegszeit in der Hauptstadt.
Die sogenannte Vulkangruppe, die dem gewaltorientierten anarchistischen Spektrum zugerechnet wird, bekannte sich in einem Schreiben zur Tat. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen wegen Verdachts auf verfassungsfeindliche Sabotage, Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Brandstiftung und Störung öffentlicher Betriebe. Tragisch endete der Blackout für mindestens eine Person. Eine 83-jährige Frau wurde stark unterkühlt in ihrer Wohnung gefunden und starb trotz Reanimation. Der Berliner Polizei-Vizepräsident Marco Langner erklärte auf einer Pressekonferenz:
„Dieser Angehörige hat sie über Monate bereits gepflegt und hat sie dann noch lebend in der Wohnung vorgefunden. Sie wurde dann noch – erfolglos leider – im RTW reanimiert und ist in der Folge dann verstorben.“
»Marco Langner | Berliner Staatskanzlei YouTube«
Während Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten unter schwierigen Bedingungen arbeiteten, um die Versorgung wiederherzustellen, blieb der Regierende Bürgermeister Kai Wegner zunächst unsichtbar.
Wegners Verschwinden und die offiziellen Darstellungen
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey erfuhr kurz nach 6 Uhr vom Anschlag, Wegner erst nach 8 Uhr. Der Krisenstab tagte ab 19:30 Uhr, doch Wegner trat erst am Sonntag öffentlich auf. Sein Sprecher betonte, Wegner sei ständig in Berlin und im Austausch gewesen. Am Sonntag erklärte Wegner selbst:
„Ich habe mich weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt, sondern ich war den ganzen Tag am Telefon und habe versucht, zu koordinieren und mich bestmöglich zu informieren. […] Ich war zu Hause, habe mich in meinem Büro zu Hause eingeschlossen – im wahrsten Sinne –, und habe dann koordiniert.“
»Kai Wergner | Tagesspiegel«
Diese Schilderung erwies sich als Lüge. Tatsächlich spielte Wegner zwischen 13 und 14 Uhr Tennis in einer Anlage an der Berliner Stadtgrenze, zusammen mit seiner Partnerin, der »Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch«. Die Senatskanzlei bestätigte dies auf Nachfrage des rbb. Wegner selbst räumte es im Interview mit WeltTV ein, und zwar mit der Begründung, er habe seit 8:08 Uhr telefoniert und brauche eine Pause. Er betonte, erreichbar geblieben zu sein, mit dem Handy auf laut gestellt.
Der Mann der vorgab sich den ganzen Tag im "Büro eingeschlossen" zu haben, hat zwischendurch Tennis gespielt?
— Dr. David Lütke (@DrLuetke) January 7, 2026
Während hunderttausend Menschen in seiner Stadt weder Strom noch Heizung hatten…#Berlin #Stromausfall #Brandanschlag #berlinstromausfallpic.twitter.com/jXfGaRNM0m
»Dr. David Lütke | 𝕏« Quelle NIUS
Der Skandal um Prioritäten und Glaubwürdigkeit
Wegners Verhalten entlarvt eine tiefe Distanz zur Verantwortung seines Amtes. Während Zehntausende in Kälte und Dunkelheit ausharrten und Einsatzkräfte alles gaben, widmete sich der Regierungschef einer Stunde Freizeitsport. Seine anfängliche Darstellung als ununterbrochen arbeitender Koordinator im Homeoffice erwies sich als irreführend, was den Vorwurf der Lüge nährt. Die Opposition und Teile der Öffentlichkeit sehen darin nicht nur ein Versagen in der Krisenführung, sondern eine grundlegende Fehleinschätzung der Amtspflichten. Kristin Brinker, Vorsitzende der AfD-Fraktion, erklärte:
„Es wäre schon schlimm genug, dass der Regierende Bürgermeister von Berlin eine Notlage, die durch einen Terrorangriff auf die Infrastruktur der Stadt ausgelöst wurde, nicht ernst genug nimmt, um auf sein Tennismatch zu verzichten. Dass er dann allerdings den Berlinern auch noch ins Gesicht gelogen und ihnen Märchen aufgetischt hat, wie sehr er sich ununterbrochen gekümmert habe, schlägt dem Fass den Boden aus. Wer soll diesem Mann je wieder vertrauen? Berlin kann sich einen derart unzuverlässigen Lügenbold an der Spitze nicht leisten. Wegner muss umgehend zurücktreten.“
»Kristin Brinker | Berliner Zeitung«
FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisierte, dass ein Regierender Bürgermeister in einer Krisensituation Tennis spiele und sich damit rühme, „erreichbar“ gewesen zu sein und unmittelbar danach wieder gearbeitet zu haben. Dies halte sie für nicht länger tragbar, weshalb sie forderte, dass Kai Wegner zurücktreten müsse.
Ein Regierender Bürgermeister, der nicht nur viel zu spät auf eine Notlage reagiert, sondern während dieser Notlage erst einmal Tennis zum Nachdenken spielt, ist als Regierungschef der Bundeshauptstadt nicht mehr tragbar. Inzwischen liegen genug Gründe für den Rücktritt von Kai… https://t.co/tHJh5PbHfi
— Marie-Agnes Strack-Zimmermann (@MAStrackZi) January 7, 2026
»Marie-Agnes Strack-Zimmermann | 𝕏«
»Alexander King« vom BSW sprach von einem von einem „unglaublichen Vorgang“ und fordert ebenfalls Wegners Rücktritt. Ines Schwerdtner von der Bundes-Linken kritisierte »gegenüber der Berliner Zeitung« den Mangel an Gespür für reale Probleme, und Manuel Ostermann von der DPolG schrieb:
In einer Notlage „zum Kopf-frei-kriegen“ Tennis zu spielen und später sich damit rühmen, man sei „erreichbar“ gewesen und habe „sofort danach“ weitergearbeitet, ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen in Not.
— Manuel Ostermann (@M_Ostermann) January 7, 2026
Hätten Rettungsdienste, Krankenhäuser oder Pflegeheime so gehandelt,…
Selbst der ehemalige Regierende Bürgermeister »Walter Momper (SPD) kritisierte« Wegners Reaktion als unangemessen. Er habe die Dimension der ganzen Geschichte nicht erkannt. Er wisse ja, dass inzwischen für Tausende von Haushalten der Strom unterbrochen sei, und man könne annehmen, dass er auch gewusst habe, wie lange das dauern würde. Und da habe er nicht angemessen reagiert.
Verteidigungsversuche und parteiinterne Konsequenzen
Einzelne Stimmen relativierten das Verhalten. Stephan Weh von der GdP Berlin sagte:
„Es hat für die Bewältigung derartiger Einsatzlagen für Polizei und Feuerwehr keinerlei Mehrwert, wenn Politiker draußen sind. […] Den Strom hätte er auch nicht wieder anstellen können. […] Natürlich nagt so etwas an der Glaubwürdigkeit eines Politikers, gerade weil jeder Satz auf die Goldwaage gelegt wird. […]Aber mal ganz ehrlich, der Regierende ist ein Mensch und der braucht Pausen.“
»Stephan Weh | T-Online«
Die CDU-Fraktion berief eine Sondersitzung ein, in der sich Wegner am 8. Januar 2026 erklären musste. Rücktrittsforderungen blieben jedoch aus. In der Debatte über das Vorgehen des Regierenden Bürgermeisters während des längsten Stromausfalls seit Kriegsende zeigte die Fraktion offenbar Rückhalt für Wegner, berichtet die »WeLT«. Ein Mitglied kommentierte:
„Er hat die Krise gut gemanagt, hat sich gekümmert, er war vor Ort.“
»Fraktionsmitglied CDU | WeLT«
Symptom einer entkoppelten Politikkaste
Wegners Handeln steht exemplarisch für eine politische Elite, die sich von den Realitäten der Bürger abgekoppelt hat. In einer Krise, die Leben kostete und Infrastruktur zerstörte, priorisierte der Bürgermeister persönliche Erholung und verschwieg dies zunächst.
Solche Maßstäbe gelten anderswo nicht: Ein Chirurg, Polizist oder Manager würde für vergleichbares Verhalten Konsequenzen tragen. Doch in der aktuellen Parteienlandschaft scheint Verantwortungsbewusstsein durch Selbstschutz und Realitätsferne ersetzt. Die Angst vor Wählerkritik und vor Stärkung alternativer Kräfte verhindert konsequentes Handeln, selbst wenn Führungsversagen offensichtlich wird. Berlin verdient eine Führung, die in der Not präsent ist, nicht eine, die den Schläger schwingt, während die Stadt friert.
Eine Antwort
+ + + NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT + + +
IST DAS KRISENVERSAGEN NUR EINE ABLENKUNG..?!?
+++ WAS GENAU PASSIERT „DE FACTO“ IN EUROPA & DEUTSCHLAND..?!? +++
Hier kommt AUFKLÄRUNG:
1. Deutschland vor dem Kollaps..?!? – Warum alles ab 2016 aus dem Ruder lief…
https://www.youtube.com/watch?v=5F4QEUqdFUE
Was passiert wirklich hinter den Kulissen..?!?
2. Warum BlackRock gerade 16 Milliarden aus Deutschland abzieht – sie sehen etwas, das du nicht siehst…
https://www.youtube.com/watch?v=Id_onloRTAM
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Am 9. Dezember 2025 zog BlackRock 16,3 Milliarden Dollar aus deutschen Staatsanleihen ab. Vanguard und State Street folgten mit 20,9 Milliarden. Das ist kein Portfoliomanagement – das ist ein historisches Muster, das vor jedem deutschen Systemkollaps erschien…
3. „Europa ist erledigt“: Lawrow rechnet ab – Trumps Russland-Bombe lässt die NATO taumeln!
https://www.youtube.com/watch?v=JO4x_CtfD4k
In diesem Video analysieren wir die aktuellen politischen Spannungen zwischen Europa, Russland und den Vereinigten Staaten.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow richtet eine ungewöhnlich deutliche Warnung an Europa und stellt die Strategie der Europäischen Union offen infrage.
Gleichzeitig sorgt Donald Trump mit scharfen Aussagen zur NATO für neue Unsicherheit innerhalb des westlichen Bündnisses. Im Mittelpunkt stehen zentrale Themen wie die NATO-Krise, der Ukraine-Krieg, eingefrorene russische Vermögenswerte in der EU, sowie die wachsenden Zweifel an der transatlantischen Partnerschaft zwischen den USA und Europa.
Besonders Deutschland, Berlin und Brüssel geraten dabei zunehmend unter politischen Druck.
Wir beleuchten die Rolle von Russland, Wladimir Putin, der EU-Kommission, der Bundesregierung und der NATO. Auch die Positionen von Donald Trump, Wolodymyr Selenskyj und führenden europäischen Politikern werden eingeordnet. Dabei geht es nicht um Schlagzeilen, sondern um eine ruhige, sachliche Analyse der geopolitischen Entwicklungen…
Diese Videos richten sich an Zuschauer, die sich für deutsche Politik, internationale Sicherheit, europäische Außenpolitik und globale Machtverschiebungen interessieren. Wer verstehen möchte, warum Europa zwischen Washington, Moskau und Kiew immer stärker unter Druck gerät, findet hier eine fundierte politische Einordnung aktueller Ereignisse…
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Viele ERKENNTNISSE beim Lesen/Hören/Sehen und der danach nötigen / empfohlenen Eigenrecherche..!! – Glaubt Nichts & Niemanden..!! – Hinterfragt alles und bedenkt bei Allem, was man Euch zum Konsum vorlegt – die Frage lautet: „Cui Bono..“!??!
„Das Mutigste das man tun kann, ist eigenständiges Denken und zwar lautstark.
Meinungsfreiheit heisst, dass zu sagen was andere nicht hören wollen…“
Herzliche Grüße aus der SCHWEIZ
Ihr und Euer
Robert & Team