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Moskaus Nacht des Schreckens

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Vorbereitung auf feindlichen Angriff
Nahaufnahme einer Transgender-Pride-Flagge
Collage von Björn Höcke (rechts) und Mario Voigt (links)
In einer Sondersendung des USA-Report, die den verheerenden Anschlag in der Nähe von Moskau aufgreift, bietet ein Interview mit Darin Gaub, einem ehemaligen Offizier der US-Armee im Rang eines Oberstleutnants, tiefgreifende Einblicke.
Zusammengefasst
USA – Report: Sondersendung Anschlag Auf Russland – Cui Bono

In einer tragischen Nacht wurde die Stille am Stadtrand von Moskau brutal unterbrochen, als die Krokus City Hall – ein Zentrum des kulturellen Lebens und Austragungsort eines Konzerts der Band “Piknik” – zum Schauplatz eines grausamen Terrorangriffs wurde. Dieses Ereignis hinterließ eine Spur der Verwüstung und rief internationale Reaktionen hervor, darunter Besorgnis erregende Hinweise auf eine mögliche Verwicklung ausländischer Geheimdienste.

Der Angriff: Eine Chronik des Horrors

An jenem schicksalhaften Abend drangen mindestens drei bewaffnete Angreifer in Tarnkleidung in das Erdgeschoss der Krokus City Hall ein und eröffneten das Feuer mit automatischen Waffen auf die Konzertbesucher. Augenzeugenberichten zufolge warfen die Angreifer daraufhin eine Granate oder eine Brandbombe, was zu einem verheerenden Feuer führte. Die Konzertgäste suchten Deckung am Boden; erst nach 15 bis 20 Minuten wagten sie sich Richtung Ausgang.

Die Bilanz: Trauer und Entsetzen

Die brutalen Angriffe forderten mindestens 115 Todesopfer, darunter auch Kinder, und hinterließen mehr als 100 Verletzte. Die Täter, ausgerüstet mit Kalaschnikow-Sturmgewehren und reichlich Munition, setzten nicht nur die Halle, sondern auch die Nation unter Schock. Wladimir Putin, der russische Präsident, erklärte daraufhin den 24. März zum nationalen Trauertag und versprach, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Doch hinter den blutigen Ereignissen könnten tiefere, internationale Verstrickungen lauern.

US-Terrorwarnungen und Bidens Reaktion: Vorspiel zu Moskaus Tragödie?

Vor dem verheerenden Anschlag in Moskau hatte die US-Regierung eine spezifische Terrorwarnung in Bezug auf Konzerte und Großveranstaltungen in der russischen Hauptstadt herausgegeben. Diese präzise Warnung, die auf ungenannten Geheimdienstinformationen basierte, zeigte auf, dass die amerikanischen Behörden über bedeutsame Erkenntnisse verfügten, die auf eine unmittelbare Bedrohung hindeuteten. Die Reaktion der Biden-Administration auf den Anschlag war jedoch von einer auffälligen Zurückhaltung geprägt. Schnell bemühte sich die Regierung, jede Verbindung oder Unterstützung für den Vorfall, insbesondere jegliche Verbindung zur Ukraine, von sich zu weisen. Diese Haltung könnte als Versuch interpretiert werden, diplomatische Spannungen zu vermeiden und gleichzeitig die eigene Rolle in einem zunehmend komplexen und gefährlichen geopolitischen Umfeld zu verschleiern. Die Situation wirft Fragen nach der Verantwortung und den wahren Absichten hinter den Warnungen auf und ob diese möglicherweise Teil eines größeren strategischen Spiels sind.

Terrorwarnung der US-Botschaft an US-Bürger in Moskau und Umgebung vom 07. März 2024

Der Schatten der CIA

In einer Enthüllung, die Fragen aufwirft, äußerte der ehemalige CIA-Offizier Larry Johnson gegenüber Sputnik seine Bedenken hinsichtlich der schnellen Distanzierung der Ukraine durch die Biden-Administration vom Terroranschlag. Dies, so Johnson, deute darauf hin, dass ein gewisses Maß an Wissen über die Drahtzieher und Ausführenden des Anschlags vorhanden sei. Die Implikationen dieser Aussage sind brisant: Sollte sich der Verdacht erhärten, dass die USA in irgendeiner Form in den Anschlag verwickelt waren, könnten die Folgen für die bilateralen Beziehungen und die Sicherheit amerikanischer Offizielle, die sich in ukrainisches Gebiet wagen, gravierend sein.

Die Beteiligung der CIA oder anderer westlicher Geheimdienste an internationalen Konfliktsituationen und deren mögliche Rolle bei Anschlägen wie dem in der Krokus City Hall lassen sich im Kontext einer zunehmend gespannten geopolitischen Lage verstehen. Historische Beispiele wie die Unterstützung der Mudschahedin in Afghanistan während der 1980er Jahre oder die Rolle der CIA im Iran 1953, wo durch Operation Ajax der demokratisch gewählte Premierminister Mohammad Mossadegh gestürzt wurde, zeigen, dass Geheimdienste in der Vergangenheit aktiv Konfliktsituationen beeinflusst haben, oft mit langfristigen Folgen für die betroffenen Regionen.

Die gegenwärtige Situation ist geprägt von erhöhten Spannungen zwischen NATO-Staaten und Russland, wie durch Beispiele wie die Planung einer Taurus-Attacke auf die Krimbrücke durch deutsche Generäle, die amerikanischen Behauptungen über Putins möglichen Einsatz von Nuklearwaffen, das Wettrüsten in Deutschland und den USA, Frankreichs Pläne, 2000 Soldaten in die Ukraine zu entsenden, und die Präsenz britischer Spezialkräfte in der Ukraine verdeutlicht wird. Hinzu kommen Berichte über CIA-Ausbildungscamps in der Ukraine, die auf eine direkte Beteiligung der USA im Konflikt hindeuten.

Diese Entwicklungen könnten Teil einer größeren Strategie sein, die darauf abzielt, die geopolitische Ordnung zu beeinflussen oder Gegner zu destabilisieren. Die Geschichte lehrt, dass solche Aktionen oft unter dem Deckmantel der Sicherheitspolitik oder des Kampfes gegen den Terrorismus stattfinden, wobei die wahren Motive geopolitische Vorteile oder Einflusserweiterung sein können. Die aktuelle Lage könnte somit als ein Vorspiel zu einem potenziellen größeren Konflikt gesehen werden, bei dem die Beteiligung von Geheimdiensten in verdeckten Operationen eine Schlüsselrolle spielt. Die Frage, ob dies zu einem neuen globalen Konflikt führen könnte, bleibt spekulativ, doch die Geschichte zeigt, dass solche Dynamiken die Weltordnung entscheidend verändern können.

ISIS: Die Bekennung

Die terroristische Vereinigung Islamischer Staat (ISIS) übernahm über die Amaq-Nachrichtenagentur die Verantwortung für den Angriff und behauptete, ein Treffen von “Christen” sei das Ziel gewesen. Diese Bekennung fügt eine weitere Schicht der Komplexität hinzu und wirft die Frage auf, inwieweit externe Mächte möglicherweise von solch einem schrecklichen Verbrechen profitieren könnten.

Der Islamische Staat, oft abgekürzt als ISIS, ist eine radikal-islamistische Terrororganisation, die für ihre brutale Vorgehensweise und ihre Propaganda bekannt ist. Ursprünglich als Teil von Al-Qaida im Irak gegründet, erlangte sie internationale Bekanntheit durch die Eroberung großer Gebiete im Irak und in Syrien sowie durch die Verübung von Terroranschlägen weltweit. Ihre Ideologie basiert auf einem extremistischen Verständnis des Islam und dem Ziel, einen islamischen Staat auf der Grundlage der Scharia zu errichten.

Eine Welt im Wandel

Der schreckliche Anschlag in der Krokus City Hall und die darauf folgenden internationalen Verwicklungen zeigen, wie komplex und vernetzt die heutigen sicherheitspolitischen Herausforderungen sind. Während die Welt um die Opfer trauert, bleibt die drängende Frage nach den wahren Hintergründen und Motivationen. 

In einer Sondersendung des USA-Report, die den verheerenden Anschlag in der Nähe von Moskau aufgreift, bietet ein Interview mit Darin Gaub, einem ehemaligen Offizier der US-Armee im Rang eines Oberstleutnants, tiefgreifende Einblicke. Gaub, der seine Karriere der Analyse von Sicherheitsbedrohungen gewidmet hat, teilt seine Einschätzungen zu den Ereignissen und diskutiert mögliche Hintergründe sowie die Implikationen für die internationale Sicherheitslage. Seine Expertise und Perspektiven beleuchten nicht nur die tragischen Geschehnisse in der Krokus City Hall, sondern werfen auch Licht auf die komplexen Dynamiken, die solche Anschläge begünstigen können, und bieten somit einen wertvollen Beitrag zum Verständnis dieser erschütternden Ereignisse.

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Vicky Richter

Vicky Richter

Angesehene deutsche Veteranin der PsyOps-Spezialeinheiten, wechselte in den Journalismus und arbeitet derzeit als unabhängige investigative Kriegsjournalistin.

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