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In den opulent gebührenfinanzierten Palästen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt das Prinzip der moralischen Unfehlbarkeit, selbst wenn die Realität der eigenen Ideologie eklatant widerspricht. Zwar sind in diesen Anstalten gewiss nicht alle Beteiligten vollkommen woke, wenn auch zweifellos viel zu viele. Doch die Plumnpheit, mit der die ARD-Börseninterpretin Anja Kohl eine chronische Sehschwäche auf dem linken Auge demonstriert, besitzt selbst unter den zahlreichen Haltungsjournalisten Seltenheitswert. Hauptberuflich moderiert Kohl zusammen mit anderen Finanzexperten von Montag bis Freitag die ARD-Sendung „Wirtschaft vor acht“, während sie nebenbei als Dauergast in den Talkshows von ARD und ZDF eine treue Bühne findet. Dort fällt sie verlässlich durch eine besonders scharfe Kritik an Donald Trump sowie der AfD auf und profiliert sich mit einer Umverteilungsrhetorik als entschiedene Befürworterin höherer Steuern für die Reichen. Wenn Ideologie jedoch die ökonomische Ratio ersetzt, schwindet auch der Bezug zur Realität auf der Straße.
Ihre tief sitzende Abneigung gegen die aus ihrer Sicht „in Teilen rechtsextreme AfD“ führte in der Sendung »Sonntags-Stammtisch« im Bayerischen Fernsehen zu einer bemerkenswerten Attacke auf die Partei. Wie bei dieser Runde üblich, durfte jeder Teilnehmer zum Ende der Sendung den persönlichen „Ärger der Woche“ äußern, was Kohl für eine faktenfreie Verdrehung der Ereignisse beim Bundesparteitag der AfD in Erfurt nutzte. Mit Leichenbittermiene beklagte die Journalistin die tätlichen Übergriffe auf Reporter und unterstellte der angegriffenen Partei kollektives Schweigen. Sie äußerte wörtlich:
„Es sind mehrere Journalisten am Rande der Demos dort attackiert worden, mit Kopftritten von Gegendemonstranten und die AfD hat es nicht geschafft, öffentlich, sich davon zu distanzieren, überhaupt öffentlich Stellung zu nehmen. Das heißt es waren tatsächlich gewalttätige Angriffe auf Journalisten.“
Wer der ARD-Frau aufmerksam zuhörte, musste unweigerlich den Eindruck gewinnen, dass hier brutale AfD-Anhänger die Berichterstattung linker Medien gewaltsam unterbunden hätten. Die Realität sah exakt spiegelverkehrt aus, was Kohl jedoch keineswegs daran hinderte, die Täter-Opfer-Rolle nach eigenem Gusto neu zu definieren.
Tritte, Schläge und das linke Schweigekartell von Erfurt
Das reale Geschehen am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt war geprägt von brutaler Gewalt, die jedoch nicht von den Parteigängern, sondern von linksextremen Chaoten ausging, welche den Parteitag blockieren und attackieren wollten. Bis zum Sonntagmittag registrierte die zuständige Polizei im direkten Zusammenhang mit dem Parteitag und den Gegenprotesten »insgesamt 65 Straftaten sowie 13 Ordnungswidrigkeiten«, darunter etliche Körperverletzungsdelikte und erhebliche Sachbeschädigungen. Die Aggression entlud sich in brutaler Weise gegen Journalisten alternativer und konservativer Medien. Drei Reporter des Portals „Apollo News“ wurden am Samstag von einem wütenden Mob regelrecht gejagt und attackiert, wobei zwei der Reporter Verletzungen davontrugen. Einem Reporter der „Jungen Freiheit“ wurde gezielt ins Gesicht geschlagen, während einem weiteren Reporterteam gewaltsam ein Mobiltelefon entrissen wurde. Auf Videos ist unumstößlich dokumentiert, dass Anti-AfD-Demonstranten die Journalisten körperlich angriffen und schlugen. Als ein getroffener „Apollo“-Redakteur bereits wehrlos am Boden lag, versetzten ihm die Angreifer einen brutalen Tritt gegen den Kopf. HAINTZmedia hatte darüber berichtet.

Die von Anja Kohl herbeigesehnte Distanzierung der Täterseite blieb tatsächlich vollständig aus. Das linke Protestbündnis „Widersetzen“ dachte gar nicht daran, sich von den feigen Übergriffen zu distanzieren, sondern lieferte über seinen Sprecher Noa Sander eine unverhohlene ideologische Legitimation für die Gewalt, die dem Prinzip folgt, dass jeder zum Abschuss freigegeben ist, den die Bewegung eigenmächtig zum Feind erklärt. Es zeigt sich die hässliche Fratze eines antifaschistischen Kampfes, der Pressefreiheit nur dann gelten lässt, wenn die Berichterstattung ins eigene Weltbild passt. Aus den Reihen von SPD und der Linkspartei war zu diesen massiven Angriffen auf die freie Presse bis zum Ende überhaupt nichts zu hören, während aus der Union und der FDP immerhin klare Worte der Verurteilung folgten.
Die kalkulierte Falschbehauptung als journalistischer Standard
Besonders perfide wird die Argumentation Kohls vor dem Hintergrund, dass die Parteispitze der AfD die Vorfälle längst verurteilt hatte, noch bevor die ARD-Journalistin überhaupt im Studio Platz nahm. Die Übergriffe ereigneten sich am Samstag, und »AfD-Chefin Alice Weidel« hatte diese physischen Attacken bereits am Samstagmittag scharf und öffentlich gerügt.
„Die anderen Parteien und auch die Medien: Sie waren sehr leise, um das zu verurteilen.“
Kohls Behauptung war somit nicht nur schlecht recherchiert, sondern schlichtweg frei erfunden. Ausgerechnet von jener Partei, deren Mitglieder und Gäste selbst massiven Anfeindungen ausgesetzt waren, forderte Kohl eine Rechtfertigung für die Taten ihrer politischen Gegner. Sie handelte offensichtlich nach dem bequemen Pressemotto, dass im Kampf gegen rechts jedes Mittel recht und die Wahrheit ohnehin zweitrangig ist.
Die Quittung für diese journalistische Bankrotterklärung folgte prompt in den sozialen Netzwerken. Auf der Plattform 𝕏 brach eine Welle des Spotts über die Moderatorin herein, wobei beispielsweise Journalisten wie Roland Tichy, aber auch viele andere Nutzer, hämisch davor warnten, den wirtschaftlichen Analysen und Zahlen der Dame künftig noch irgendein Vertrauen zu schenken.
Kann es sein dass bei Anja Kohl nicht mal die Börsenkurse stimmen, die sie am Abend vorliest? Besser am Morgen den TE-Wecker hören, statt am Abend teure ARD-Desinformation. https://t.co/p0wlMPxfOb
— Roland Tichy (@RolandTichy) July 7, 2026
Es stellt sich unweigerlich die Frage, wie eine öffentlich-rechtliche Journalistin derart unvorbereitet in eine Talkrunde gehen kann. Die Antwort ist simpel: Sie geht fest davon aus, dass im gebührenfinanzierten Fernsehen jede Attacke gegen die AfD wohlwollend durchgewinkt wird, völlig unabhängig vom Wahrheitsgehalt. Es war ein Paradebeispiel für den Zustand des Systems, in dem Haltung über Fakten gestellt wird.
Das jämmerliche Versagen der andächtigen Stammtischrunde
Die Blamage dieses Sonntags beschränkt sich jedoch keineswegs auf Anja Kohl allein. Sie teilt sich diesen journalistischen Tiefpunkt mit den vier Herren der Runde, die dem faktenfreien Unsinn andächtig und schweigend lauschten, ohne auch nur den Versuch eines Widerspruchs oder Richtigstellung zu wagen. Moderator Hans Werner Kilz, der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern, der Unternehmer Christian Neureuther sowie der Sänger und Schriftsteller Heinz Rudolf Kunze lieferten ein jämmerliches Bild intellektueller Arbeitsverweigerung ab.

Quelle: »Der Sonntags-Stammtisch ∙ BR«
In diesem Fall greift die harmlose Floskel des bloßen Schweigens nicht mehr; hier gilt die verschärfte Variante, dass dieses kollektive Schweigen einer aktiven Mitschuld an der Verbreitung von Desinformation gleichkommt. Kein Faktencheck, kein kritisches Einhaken – man ließ die Falschbehauptung im Raum stehen, weil sie so wunderbar in das gängige Narrativ passte.
Kohl bemühte für ihre Argumentation einen »Artikel der BILD«, deren Text sie jedoch völlig entstellt wiedergab, um ihre These von den angeblichen rechten Schlägern zu stützen. In der BILD-Ausgabe war präzise beschrieben worden, dass es kurz vor dem Eintreffen der AfD-Chefin vor der Halle zu schweren Tumulten, Prügel- und Jagdszenen kam, bei denen drei anreisende Männer von den linken Demonstranten erst beschimpft, dann geschubst und schließlich am Boden liegend getreten wurden. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich dabei um »die Reporter von „Apollo News“ handelte«. Kohl würdigte Max Mannhart und seine Kollegen in ihrer treuwoken Art nur deshalb als Journalisten, weil sie in ihrer ideologischen Verblendung gar nicht registriert hatte, wen sie da gerade verteidigte. Sie glaubte schlicht, dass Gewalt gegen Journalisten per Definition nur von Rechten stammen könne.
Das bigotte Framing der etablierten Politik
Wenn das linke Lager Journalisten attackiert, die nicht stramm auf Regierungslinie berichten, offenbart sich die tiefe Doppelmoral des politischen Establishments. Die Distanzierung, die Kohl fälschlicherweise bei der AfD vermisste, wurde schließlich von der politischen Konkurrenz nachgereicht, allerdings garniert mit einem bemerkenswerten Framing, das die Schwere der Taten gezielt relativierte. »Grünen-Chefin Franziska Brantner« bemühte sich zwar um eine halbgare Verurteilung der Gewalt, feierte die aggressiven Blockaden im selben Atemzug jedoch als Ausdruck demokratischer Kultur.
„Es ist ein Zeichen demokratischer Stärke, dass am Wochenende Zehntausende Menschen friedlich auf die Straße gegangen sind, um für Zusammenhalt in einer liberalen und freien Demokratie gegen Rechtsradikalismus zu demonstrieren. […] Wir bedauern diesen Einzelfall und wünschen gute Genesung.“
»SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf« assistierte bemüht mit der Standardphrase, dass Gewalt kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sei, während man konkrete Konsequenzen oder eine Benennung der linksextremen Täterstrukturen tunlichst vermied.
„Ich lehne jegliche Form von Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung ab, selbstverständlich auch diesen Angriff. Deshalb bin ich sehr froh, dass die Demonstrationen gestern in Erfurt ansonsten sehr friedlich verlaufen sind. Zehntausende haben mit ihrem friedlichen Protest ein starkes Zeichen gegen die rechtsextreme AfD gesetzt.“
Die Vorfälle zeigen wie unter einem Brennglas, dass Journalisten alternativer Medien in Deutschland Freiwild sind, sobald sie das links-grüne Meinungsmonopol herausfordern. Sie wurden, ähnlich wie in der Vergangenheit die »Reporter von Tichys Einblick beim Vorfall in Gießen«, Opfer gezielter linksextremistischer Gewalt. Dass eine ARD-Börsenexpertin diese Realität live im Fernsehen auf den Kopf stellt und die Opfer zu Tätern erklärt, ist keine bloße Nachlässigkeit mehr. Es ist der handfeste Beweis für eine tief verwurzelte ideologische Verblendung innerhalb der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, die mit sauberem Journalismus nicht mehr das Geringste zu tun hat.
Eine Antwort
Hauptsache sie können in ihrer Blase bestehen, alles andere ist ihnen egal.
„Westliche Politiker sind Imperiumsmanager und westliche Nachrichtensender Propagandisten.
Heute in dieser Dystopie agieren die Regierungen immer geheimnisvoller und zwingen die Bevölkerung zu immer größerer Transparenz. Unsere Herrscher errichten ein Panoptikum aus Überwachungssystemen um uns herum und entwickeln Roboterarmeen, um uns zu ermorden, sollten wir uns jemals gegen sie wenden.
Sie tun dies, während sie unsere Meinungsfreiheit rapide einschränken und unsere Möglichkeiten, unautorisierte Informationen online zu finden, immer weiter verringern. Gleichzeitig setzen sie ihre mörderischen Gräueltaten rund um den Globus fort, um ihre planetare Herrschaft zu sichern.
Je länger wir mit der Revolution warten, desto mehr Waffen werden sie einsetzen, um uns aufzuhalten.“
Heute in der Dystopie – https://www.youtube.com/watch?v=iLVuOJ0tnNE