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Robert F. Kennedy Jr. vs. Nina Warken

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Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. wirft der deutschen Regierung in einem Brief an die Gesundheitsministerin Warken vor, die Autonomie von Patienten in den Corona-Jahren missachtet zu haben.
Zusammengefasst


Ein Beitrag von Prof. Dr. Martin Schwab.

„Liebe Community,

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken einen Brief geschrieben. Auf 𝕏 postete er dazu eine Erklärung, deren Kernbotschaft (ins Deutsche übersetzt) wie folgt lautet:

„Berichte aus Deutschland zeigen, dass die Regierung die Autonomie der Patienten außer Acht lässt und die Möglichkeiten der Menschen einschränkt, bei medizinischen Entscheidungen nach ihren eigenen Überzeugungen zu handeln“.

»Robert F. Kennedy Jr. / Berliner Zeitung«

»Die Erwiderung von Nina Warken« ließ nicht lange auf sich warten. Patienten seien „frei in ihrer Entscheidung, welche Therapie sie in Anspruch nehmen“. Sodann schreibt sie „Während der Corona-Pandemie gab es zu keiner Zeit eine Verpflichtung der Ärzteschaft, Impfungen gegen COVID-19 durchzuführen. Wer aus medizinischen, ethischen oder persönlichen Gründen keine Impfungen anbieten wollte, machte sich weder strafbar, noch mussten Sanktionen befürchtet werden. Es gab kein Berufsverbot oder Geldstrafe, wenn nicht geimpft wurde.“

Und sie fügt hinzu: „Strafrechtliche Verfolgung gab es ausschließlich in Fällen von Betrug und Urkundenfälschung, etwa bei der Ausstellung falscher Impfpässe oder unechter Maskenatteste.“

Die Erwiderung der Bundesgesundheitsministerin ist in Teilen falsch und zeugt im Übrigen von einem eklatanten Mangel an Problembewusstsein.

Für Beschäftigte des Gesundheitswesens gab es sehr wohl ein Berufsverbot, wenn sie keine COVID-Injektion nachweisen konnten. Für Soldaten der Bundeswehr gab es die Pflicht, eine solche Injektion zu dulden; wer sich weigerte, wurde unehrenhaft aus dem Dienst entlassen und/oder mit einem Strafverfahren wegen Gehorsamsverweigerung überzogen.

Die Strafverfahren wegen angeblich unrichtiger Maskenatteste beruhten auf einer sehr fragwürdigen Interpretation des einschlägigen Straftatbestands: Man kann schon zweifeln, ob die Bescheinigung, jemand könne keine Maske tragen, im Sinne des § 278 StGB ein „Gesundheitszeugnis“ ist, und die Auffassung der Gerichte, ein solches Gesundheitszeugnis sei „falsch“, wenn ihm keine persönliche Untersuchung durch den Arzt vorausgegangen sei, ist mindestens in dieser Allgemeinheit fragwürdig. Überhaupt nicht akzeptiert wurde von den Gerichten die – medizinisch eindeutig belegbare – Tatsache, dass das Tragen von Masken generell gesundheitsschädlich und das Attest daher die Abwehr eines in Gesetzes- oder Verordnungsform verübten Angriffs auf die körperliche Unversehrtheit ist.

Bei den Strafverfahren wegen angeblich unrichtiger Impfbescheinigungen oder Impfunfähigkeitsbescheinigungen wurden zum einen Geständnisse der Patienten rechtswidrig erpresst – nämlich mit der Androhung, andernfalls würden sie zur Blutprobe vorgeführt, und dann werde man ja sehen, ob sie Antikörper haben. Aber es bilden eben nicht alle Geimpften Antikörper gegen SARS CoV-2, so auch die »Tagesschau vom 17.6.2021«

Die Geständnisse waren also eigentlich durch Täuschung erwirkt und nach § 136a StPO als Beweismittel unverwertbar. Aber auch das störte die Gerichte nicht – namentlich nicht im Fall von Dr. Heinrich Habig. Überhaupt nicht akzeptiert wurde der Vortrag der Verteidigung betroffene Ärzte, sie hätten aus Nothilfe gehandelt, um ihre Patienten gegen die Folgen staatlicher (oder auch privater!) Impferpressung in Gestalt von 2G-Regeln zu schützen.

Die aktuelle Regelung, wonach Kassen-Hausärzte 40 % ihrer Vorhaltepauschale verlieren, wenn sie nicht impfen, stellt einen klaren Anschlag auf die ärztliche Therapiefreiheit dar. Dazu habe ich mich hier in meinen Kanälen am 18.10.2025 ausführlich geäußert.

Robert F. Kennedy hat daher völlig recht: In der Corona-Zeit wurde weder die Autonomie der Patienten noch die Therapiefreiheit der Ärzte respektiert. Und dieser Zustand dauert bis heute an.

Herzliche Grüße
Ihr und Euer
Martin Schwab“

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3 Antworten

  1. Nur der Schein ist wirklich rein bei Robert F. Kennedy, einem zentralen Mitglied der Virussekte!

    Hat er bereits vergessen, dass sein derzeitiger Boss, Donald Warp Speed Drumb, der Papi der Impfung, Milliarden ausgegeben hat, um Amerikaner zu töten?

    Wobei das eigentlich Bedenkliche ist, dass es Leute gibt, die diesen Kreaturen immer noch vertrauen, dabei sind die alle gleich!

    1. Ja, man muss leider immer wieder daran erinnern das Gesamtbild nicht zu vergessen, obwohl Haintz-Media, Martin Schwab, Kevin Eßer, … höchstwahrscheinlich nicht dement sind und den PEGIDA-Spruch kennen:
      Lückenmedien sind Lügenmedien.

      Und nein,
      die sind nicht alle gleich. Und die Zeitachse ist auch zu beachten. Nicht oft, aber manchmal wird aus einem Saulus irgendwann noch ein Paulus.

      Der Empörungsjournalismus innerhalb der Corona-Blase juckt die Herrscher*innen nicht. Man muss die systemischen Haupttäter auf der Langzeitachse ans Licht zerren und das Gesamtbild betrachten — nicht nur die auffälligsten Symptom- und Pestbeulen. Der Kommentar 705 vom 18. Oktober 2024 könnte für eine ganzheitliche Heilung genutzt werden.
      Bzw. als Multilog-Basis für den Therapieplan:

      https://haintz.media/artikel/deutschland/digitale-zensoren-wie-die-bundesnetzagentur-die-meinungsfreiheit-gefaehrdet/#comment-705

    2. Frau / Herr Hotspot,

      das Ärgerlichste an meinen Kommentaren ist, dass mir niemand hilft das zu beenden, was ich überall kritisiere, aber auch selbst bin: Ein Schwätzer.

      „Insgesamt ist festzustellen, dass eine Irreführung und Verzettelung größten Ausmaßes im Gange ist, durch die die teilweise aufgewachten Deutschen und ihr Engagement in die politische Wirkungslosigkeit abgezogen werden.“
      — Sylvia Stolz, 2013 in Warnung vor Irreführung, Ebersberg.

      Wenn man mehr als den Dicke-Backen-Effekt [1] erreichen und die Systemveranstalter wirklich beeindrucken will, dann muss man zuerst lernen, was man zuerst lernen sollte.
      Was ist das?
      Das richtige Setzen der Prioritäten?
      Die Fähigkeit Argumente von Scheinargumenten schnell unterscheiden zu können?
      Also Quellenkompetenz?
      Aber wer überwacht die Wächter der Quellenkompetenz? Und wer darf das? Wikireal.info/wiki/Meinungsmache
      oder
      Univie:winterschool Quellenkompetenz in jüdischer, allgemeiner und Rechtsgeschichte?
      12.-22. Februar 2023 in Jerusalem ODER Wien ODER Online (Rechtsgeschichte .univie .ac .at/fileadmin/user…)

      Ist ein Studium der Kriminalistik mit Spezialfach Forensische Linguistik das Mindeste, was man braucht, um in der Kompetenz-Oberliga mitreden zu können?

      Oder wäre es wichtiger (asoziale) Dialogverweigerer auf andere und/oder zusätzliche Art ganz schnell auszusortieren?
      Wenn ja, so kann man das in Zensurländern vermutlich nur von Angesicht zu Angesicht, weil es ja in der Öffentlichkeit immer einen guten, aber nicht öffentlich begründbaren Grund dafür geben kann, dass jemand schweigen muss oder von der Moderation zum Schweigen gebracht werden muss.

      Weil Christopher Jon Bj. für Sie eine sehr hohe Priorität zu sein scheint, habe ich mir trotz der Verzettelei-Warnung eine Übung zur Quellenkompetenzverbesserung gegönnt.
      U. a. mit Sicht-vom-Hochblauen.de. Dort ist der Name völlig unbekannt. Das kann etwas bedeuten, muss es aber nicht.
      Bei Wikidingens wird ein Jon Bjerknes (Der Selbe?) als Holocaust-Leugner diskutiert. Auch das kann, muss aber nicht viel bedeuten, wenn man Wikihausen.de kennt.
      en . wikipedia . org/wiki/Talk:Amalek/Archive_1 (archive.md/kilNR)

      Amalek ist wichtig:
      „In Wirklichkeit wollte er die Juden aus seinen eigenen bösen, völkermörderischen Absichten heraus vernichten, denn er war ein Nachkomme von Amalek …“,
      schreibt der Zentralratderjuden.de/wp-content/uploads/2025/03/JA-kompakt_2024-03_Maer.pdf (archive.md/IXCv6)

      Etwas dazu Unpassendes sieht man aber bei
      https://heurein.wordpress.com/2025/09/18/volkermord-an-der-weisen-rasse/ (archive.md/gsyOu)
      Damit sind wir bei der Vertrauensfrage, die man im Kontext von rationaler, wissenschaftlicher Quellenkompetenz natürlich mit möglichst wenig Gefühlsduselei und Irrationalität angehen sollte. Aber kann man als Religiöser (mit Fanatismusverdacht) überhaupt rational denken? Ja, im Christentum gab es hervorragende Naturwissenschaftler. Bei den Buddhisten ebenfalls. Auch bei allen anderen? Bei den Voodoo-Puppen-Stechern sieht es ziemlich dunkel aus.

      Bitte helfen Sie mir ein besserer Prioritätenseher und -setzer zu werden.
      Was sollte jetzt der nächste konkrete Lern-, Dialog-, Diskurs- und Streitkulturschritt sein?

      [1] Haintz.media/artikel/deutschland/spahns-kehrtwende-vom-fremdschutz-maerchen-zur-offenen-zulassung-der-taeuschung/#comment-2892

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