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Trump und Selenskyj
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Ukraine-Deal: Wenn Frieden zur Verhandlungsmasse wird

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60 Minutes
Geheime Milliarden
Geiselübergabe
Was als Kampf für Demokratie begann, entpuppt sich als knallhartes Geschäft. Trump will die Bodenschätze der Ukraine, Selenskyj will Sicherheit und Europa will mitspielen. Putin gibt sich kompromissbereit. Die Ukraine zahlt den Preis.
Zusammengefasst

Drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine scheint ein Ende in Sicht – zumindest, wenn es nach US-Präsident Donald Trump geht. In einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron verkündete Trump optimistisch, der Krieg könne „innerhalb von Wochen“ beendet werden. Doch der Preis für diesen Frieden könnte ein lukrativer Deal über die Ausbeutung ukrainischer Rohstoffe, insbesondere der begehrten Seltenen Erden werden.

„Die Vereinigten Staaten sind ‚sehr nahe an einem endgültigen Abkommen‘ über die Mineralrechte.“

»Donald Trump / New York Post«

Die Rolle der Seltenen Erden

Im Zentrum der Verhandlungen steht der Zugang zu den reichen Vorkommen Seltener Erden in der Ukraine. Trump drängt auf ein Abkommen, das den USA privilegierten Zugang zu diesen strategisch wichtigen Rohstoffen sichert. Selenskyj stimmt einem Sicherheitsabkommen zu, wie die »WeLT« berichtet.

„Die Ukraine ist bereit für ein starkes, effektives Investitions- und Sicherheitsabkommen mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten“

»Selenskyj / WeLT«

Er fordert jedoch im Gegenzug verbindliche Sicherheitsgarantien für sein Land. Ein erster Vertragsentwurf aus Washington wurde von Kiew abgelehnt, da er 50 % der Einnahmen an die USA abtreten sollte, ohne ausreichende Sicherheitszusagen.

»Volodymyr Zelenskyy / 𝕏«

Putins überraschende Zustimmung: Europa am Verhandlungstisch

Während Trump und Selenskyj über die Konditionen ihres Deals feilschen, zeigt sich Kreml-Chef Wladimir Putin unerwartet kooperativ. Laut einem Bericht der »BILD« erklärte Putin sich in einem Telefonat mit Trump dazu bereit, europäische Friedenstruppen in der Ukraine zu akzeptieren und die Europäische Union an den Verhandlungen teilnehmen zu lassen. Ein bemerkenswerter Schritt.

UN-Sicherheitsrat: Ein Schlag ins Gesicht der Ukraine

Während die Verhandlungen andauern, erlitt die Ukraine einen diplomatischen Rückschlag. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete eine Resolution, die Russland nicht als Aggressor benennt und lediglich zur Beendigung des Krieges aufruft. Bemerkenswert: Die USA stimmten gemeinsam mit Russland und China für diese Resolution, während sich die europäischen Mitglieder enthielten. Ein klares Signal, dass geopolitische Interessen oft über moralischen Prinzipien stehen.

Die britische UN-Botschafterin Barbara Woodward lehnte die Resolution unmissverständlich ab.
Sie erklärte, Moskau trage die Verantwortung für einen Angriffskrieg auf einen souveränen Staat, der Hunderttausende Menschenleben gefordert habe.

„Es kann keine Gleichsetzung zwischen Russland und der Ukraine geben, wenn dieses Gremium über diesen Krieg spricht.“

Barbara Woodward / ZDF

Zwischen Solidarität und Eigeninteresse

Frankreichs Präsident Macron bot an, europäische Friedenstruppen zu entsenden, um einen möglichen Waffenstillstand zu sichern. Doch wie glaubwürdig ist dieses Angebot, wenn gleichzeitig wirtschaftliche Interessen im Spiel sind? Die EU steht vor der Herausforderung, ihre Unterstützung für die Ukraine mit den eigenen geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen in Einklang zu bringen.

„‚Wir werden den Frieden sichern‘, […] „Die europäischen Soldaten würden ‚nicht an die Front gehen, sondern Unterstützung für die Ukraine zeigen.‘“

»Emmanuel Macron / WeLT«

Fazit: Frieden um jeden Preis?

Die aktuellen Verhandlungen entlarven nun, worum es in diesem Krieg wirklich ging: Nicht um Freiheit, Demokratie oder eine nebulöse Friedensutopie, sondern um knallharte wirtschaftliche und geopolitische Interessen. Wer glaubt, dass Milliarden in einen Krieg fließen, um edlen Prinzipien zu dienen, ignoriert die Realität. Kein Staat führt Krieg aus reiner Selbstlosigkeit. Es geht immer um Macht, Einfluss und wirtschaftlichen Zugewinn.

»Screenshot / BILD«

Nun zeigt sich, dass die Bodenschätze der Ukraine von Anfang an der entscheidende Faktor waren und genau diese wirtschaftlichen Interessen spiegeln sich in den sogenannten Friedensverhandlungen wider. Wenn territoriale Integrität und nationale Souveränität plötzlich zur Verhandlungsmasse verkommen, dann nicht, weil moralische Erwägungen den Ausschlag geben, sondern weil einflussreiche Akteure kalkulieren, wo sich der größte Profit herausschlagen lässt.

Ein Frieden, der auf solchen Deals basiert, ist nichts weiter als ein taktischer Schachzug zur Umverteilung von Einflusszonen. Wer dabei wirklich profitiert, steht längst fest und es ist nicht die Ukraine.

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2 Antworten

  1. Der Artikel atmet eine gewisse Enttäuschung über die Friedensverhandlungen. Was wäre die Alternative? Weiterkämpfen für die Souveränität der Ukraine und ihre Demokratie? Weder war die Ukraine souverän, noch war sie demokratisch, sondern auch vor dem Krieg bereits von den USA dominiert. Nur weht der Wind jetzt in eine andere Richtung…
    ich verstehe die Aussage des Artikels nicht. Es war doch bekannt, wer die Regierung/ Medien/ Rüstung etc. der Ukraine gestellt hat.

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