Tut man das nicht, verbreitet man nur Negativpropaganda i. S. d. Systems.
Hintergrund: Mir sind einige Fälle bekannt, in denen die politische Verfolgung entweder maßlos übertrieben wird bzw. gar nicht vorliegt oder schlicht akzeptiert wird.
Wer die Medien nur dazu nutzt, sich reichweitenstark als Opfer zu präsentieren, aber nicht bereit ist, an dieser Situation irgendwas zu ändern, der betreibt damit nur Propaganda im Sinne eines vermeintlich totalitären Systems. Zudem hat diese Person meist selbst zu viel Propaganda der anderen Seite konsumiert.
Ich kann das aus berufsrechtlichen Gründen leider nicht näher ausführen. Aber es kotzt mich wirklich maßlos an, wenn man andere durch ein solches Verhalten dazu bringt, ebenfalls in Lethargie zu verfallen. Wer nicht bereit ist, für Freiheit zu kämpfen, der verdient sie auch nicht.
Beispiel Spendenkampagnen: Wenn eine Gemeinschaft die Wahl hat, 100.000 € zu spenden, entweder für ein Opfer oder für eine nachhaltige Lösung, die künftige Opfer verhindert, dann werden zumindest 95 % des Betrages für das Opfer gespendet und maximal 5 % für eine nachhaltige Lösung des Problems.
Jeder effektive Widerstand gegen ein Unrechtsregime wird dadurch bereits von Beginn an im Keim erstickt.
Menschen wollen sich lieber gut fühlen und mitleiden, indem sie einem Opfer helfen (das Opfer nutzt das für gewöhnlich), als die tatsächlichen Probleme konstruktiv anzugehen, um künftige Opfer zu verhindern. Schlau ist das nicht.