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Von Nürnberg bis Düsseldorf: Bahnhöfe als Spiegel des Staatsversagens

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Der Nürnberger Hauptbahnhof steht exemplarisch für die Probleme vieler deutscher Bahnhöfe: Unsicherheit, Drogenkriminalität und Gruppen junger Migranten prägen zunehmend das Bild. Wer genauer hinsieht, erkennt dort den Zustand eines Landes, das vielerorts die Kontrolle über den öffentlichen Raum verloren hat.
Zusammengefasst

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Der bayrische Rundfunk frohlockt, denn die Bahn hat vor, ihre Bahnhöfe barrierefrei zu machen. Dies als Meldung im Jahr 2026 zu machen, ist an sich schon eine Frechheit, leider Gottes jedoch notwendig, denn in vielen Städten ist das Eisenbahnfahren für körperlich Behinderte schlicht und ergreifend eine Zumutung. In Nürnberg war an einer U-Bahn-Station der Fahrstuhl ein geschlagenes Jahr defekt, was zur Folge hatte, dass Rollstuhlfahrer die nächste Haltestelle nehmen mussten, die rund vier Kilometer entfernt war.

Doch nicht nur für körperlich eingeschränkte Personen fehlt es an Bahnhöfen wie Nürnberg an Barrierefreiheit, sondern auch für andere vulnerable Gruppen wie junge Frauen, Stichwort Grooming. Darunter versteht man die gezielte emotionale Manipulation und schrittweise Annäherung an meist Minderjährige durch Aufmerksamkeit, Geschenke oder auch Drogen mit dem Ziel sexueller Ausbeutung oder des Missbrauchs. Der Bahnhof in Nürnberg geriet in den letzten Wochen, leider kaum beim bayrischen Rundfunk, in die Schlagzeilen, da sich diese Straftaten vermehrt hatten.

Nach Angaben des »Polizeipräsidiums Mittelfranken« sollen vor allem minderjährige Mädchen aus prekären sozialen Verhältnissen gezielt von Männern aus der Drogenszene angesprochen, mit Zuneigung, Geschenken wie Kleidung und Kosmetik sowie später mit harten Drogen wie Crystal Meth abhängig gemacht worden sein, mit dem Ziel, die Opfer sexuell gefügig zu machen. Die Polizei identifizierte bislang zehn Tatverdächtige und gründete die Sonderkommission „EKO Kajal“. Die Personen stammten aus Syrien, Pakistan und Nordafrika. Zustände, die frappierend an die zahllosen Übergriffe auf der B-Ebene am Frankfurter Hauptbahnhof erinnern. Erst seit diese renoviert wird, was in Deutschland bekanntermaßen an Bahnhöfen Jahrzehnte dauert, hörten logischerweise die Taten auf. Dafür floriert nun die mittelfränkische Metropole.

Touristen sind fassungslos

Wer einmal mit offenen Augen durch den Bahnhof läuft, erkennt, weshalb gerade Nürnberg ein geeignetes Ziel für die migrantischen Straftäter ist. Das Umfeld des Hauptbahnhofs gilt durch seine Unübersichtlichkeit, zahlreiche Ein- und Ausgänge, Unterführungen, Parkanlagen und stark frequentierte Treffpunkte als ideal für Rückzugs- und Kontaktmöglichkeiten. Hinzu kommen eine ausgeprägte Drogenszene, viele anonymisierte Aufenthaltsorte sowie ein ständiger Personenwechsel durch Reisende und Jugendliche, wodurch Täter leichter unauffällig agieren und Kontakte zu gefährdeten Minderjährigen knüpfen können. Gerade rund um den Nelson-Mandela-Platz, der aufgrund zahlloser Schienenersatzverkehrsfahrten noch mehr genutzt wird, U-Bahn-Zugänge und angrenzende Grünflächen entstehen dadurch Räume, in denen Kontrolle erschwert und das Eingreifen von Behörden oder Passanten oftmals verzögert wird.

Das führt dazu, dass zahllose Gruppen von Migranten den Hauptbahnhof optisch de facto übernommen haben. Als ich jüngst dort war, wurden mir innerhalb einer Stunde zweimal Drogen angeboten, was allenfalls noch die Konstablerwache toppt. Außen um den Bahnhof versammeln sich ebenfalls solche Gruppen. Es ist laut, es ist dreckig, es ist versifft. Dieses Bahnhofsbild geht nicht nur Nürnberg ab, sondern auch Düsseldorf, was die Reiseblogger Tel Mad Explorers in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt »gefilmt haben«. Schon dieser kurze Ausschnitt, aber auch »deren ganzer Bericht« lohnen sich wirklich, denn man sieht nicht nur, wie vermüllt eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands ist, sondern auch, wie unglaublich schockiert ahnungslose Touristen darauf reagieren.

»Marie / X«

Ein Volk hat verlernt, sein Land zu mögen

Ich unterhalte mich mit einem Taxifahrer, der Erkan heißt und seit 25 Jahren in Nürnberg Taxi fährt. „Seit 10 Jahren wohne ich in einem Dorf in der Nähe von Erlangen. Ich pendle lieber 30 Minuten, als hier zu leben.“ Ob er seine Tochter hier am Abend am Hauptbahnhof alleine lassen würde, winkt er lachend ab: „Ich habe zum Glück nur zwei Söhne.“ Das ist der Eindruck, den man in Deutschland zunehmend gewinnen muss. Für Frauen und Mädchen ist es, zumindest in Großstädten, zunehmend gefährlich geworden.

Das Bild, welches viele deutsche Bahnhöfe zeigen, kann man in einem Wort zusammenfassen: erbärmlich. Polizei und Sicherheitskräfte scheinen in weiten Teilen überfordert, während junge Migranten die Plätze für sich beanspruchen. Wer wissen will, was hierzulande schief läuft, der muss sich die Bahnhöfe ansehen. Ob Düsseldorf, Duisburg oder Nürnberg, hier präsentiert sich ein Land, welches sich aufgegeben hat. Während die Ankunftshallen in Stettin oder Pilsen vor Stolz und Sauberkeit strotzen, laden die Bahnhöfe in Deutschland ein, weiter nach Tschechien oder Polen zu fahren. Und es ist wie immer: Die Schuld liegt zwar auch bei den betroffenen Migranten, in erster Linie aber am Land selbst, an der Staatlichkeit und an einem Volk, das verlernt hat, sein Land wertzuschätzen.

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Eine Antwort

  1. „Ein Volk hat verlernt, sein Land zu mögen“ aber dafür das Heilige Klima und ferngesteuerte Politstircher zu lieben, und immer stecken dieselben Psychopathen dahinter.

    Wer sie noch nicht kennt:

    Sonder-Edition: 100 Jahre Krieg gegen Deutschland – https://www.metanoia-magazin.com/sonderedition-100-jahre-krieg-gegen-deutschland-softcoverbuch/ez1282930.2

    292 Seiten voll gepackt mit Informationen, die man anderswo vergeblich sucht.

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