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Berlin auf dünnem Eis
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Berlins eisglatte Katastrophe: Eine Stadt am Rande des Zusammenbruchs

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Konformität statt Individualität
Politische Hände, verhüllte Gesichter
Tradwives-Bewegung
Spiegelglatte Wege, überfüllte Notaufnahmen und blockierte Politiker offenbaren ein Versagen, das Bürger teuer bezahlen. Sicherheit wird politischer Ideologie geopfert, während jeder Schritt auf Berlins Straßen zum Risiko wird.
Zusammengefasst

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Berlin versinkt in einem Chaos aus Eis und Inkompetenz, das die Hauptstadt als dysfunktionales Gebilde entlarvt. Seit dem Eisregen Anfang der Woche haben spiegelglatte Gehwege und Radwege die Bürger in Lebensgefahr gebracht. Alte Menschen bleiben zu Hause gefangen, während Notaufnahmen überlaufen und die Feuerwehr den Ausnahmezustand ausrufen muss. Die Verantwortlichen im Senat predigen Pflichten an die Bürger, versagen jedoch bei der eigenen Verantwortung und debattieren über Lösungen, die zu spät kommen. Diese Krise unterstreicht die anhaltende Unfähigkeit der Berliner Verwaltung, grundlegende Sicherheitsaufgaben zu meistern, und enthüllt ein System, das eine grüne Ideologie über Menschenleben stellt.

Der Ausbruch des Eisregens und die sofortigen Folgen

Der Eisregen hat Berlin seit Mittwochabend lahmgelegt, ohne dass die Stadtverwaltung angemessen vorbereitet war. Gehwege verwandeln sich in spiegelglatte Fallen, die Stürze und schwere Verletzungen verursachen. In den sozialen Medien kursierende Bilder verdeutlichen das Ausmaß der Ereignisse. Ein Nutzer schreibt dazu:

„In Berlin darf anscheinend kein Tausalz verwendet werden. Die Folge ist hier Nähe Brandenburger Tor zu sehen. Weil gestreut wird vom Bezirk Mitte auch nicht. Stadt kann Eintritt nehmen für Nutzung von Gehwegen als Eisbahn.“

»D. T. Hellriegel | 𝕏«

Kliniken melden einen Ansturm von Patienten. Alle Altersgruppen leiden darunter, doch ältere Menschen trauen sich kaum noch vor die Tür, da die Wege zu riskant geworden sind. »Die Feuerwehr« eskaliert die Lage offiziell auf Auslastungsstufe 3 im Rettungsdienst, was bedeutet, dass nur noch zehn oder weniger Rettungswagen für die gesamte Stadt verfügbar sind. Weniger dringende Fälle müssen warten, und Pausen für das Personal entfallen vollständig.

Große Kliniken verzeichnen über 100 Sturzverletzungen innerhalb von 24 Stunden. Im BG-Unfallkrankenhaus Berlin behandeln Ärzte täglich 30 bis 40 Patienten mit Brüchen an Sprunggelenken, Handgelenken und Hüften, ergänzt durch Kopf- und Gesichtsverletzungen, die durch Stürze auf dem Glatteis verursacht wurden. Chirurgen operieren bis in die Nacht hinein, während Influenza und andere Atemwegserkrankungen die Situation verschärfen, indem sie mehr Patienten und Personalausfälle erzeugen. Die Sprecherin der Berliner Unfallklinik Angela Kijewski erklärte:

„Wir haben jeden Tag ein volles Haus. […] Jeden Tag müssen zwischen 30 und 40 Menschen bei Unfällen, die durch rutschige Bedingungen verursacht werden, behandelt werden. Die Betten sind mehr als ausgelastet, und die Mitarbeiter arbeiten mit mehr als voller Kapazität. […] Die Chirurgen arbeiten die Nacht durch.“

»Angela Kijewski | Berlin«

»Am Donnerstag verschlimmerte sich das Szenario« weiter, als Notaufnahmen vorübergehend schließen mussten, darunter die im Westend, Dominikus-Krankenhaus, Jüdischen Krankenhaus und Virchow-Klinikum. Am Humboldt-Krankenhaus stauten sich neun Rettungswagen voller Patienten auf der Rampe mit Wartezeiten bis zu 40 Minuten, bevor auch dort die Aufnahme gestoppt wurde. Häuser signalisierten im »Ivena«, einem webbasierten Informations- und Kommunikationssystem, das die schnelle Koordination und Anmeldung von Notfallpatienten zwischen Rettungsdienst, Leitstellen und Krankenhäusern ermöglicht, eingeschränkte Kapazitäten oder meldeten ab, was die Metropole bei einfachem Winterwetter kollabieren ließ.

Die Berliner Zeitung berichtet, dass Unfallchirurgen jetzt zu einem sogenannten Pinguin-Gang raten und zu Schuhen mit Spikes.

„Glatteis-Gefahr in Berlin und ganz Deutschland: Unfallchirurgen raten jetzt zum Pinguin-Gang.“

»Berliner Zeitung | 𝕏«

Läden, die solche Spikes verkaufen, erleben einen Boom: Die Verkaufszahlen der vergangenen drei Wochen seit Silvester überstiegen den Umsatz der letzten fünf Jahre. Outdoorläden und Baumärkte kämpfen aufgrund der hohen Nachfrage mit Lieferschwierigkeiten.

Die dysfunktionale Verwaltung und das Streusalz-Verbot

Berlin behandelt den Winterdienst nicht als Schutzpflicht, sondern als moralisches Strafsystem, das Bürger belastet, während der Staat versagt. Das Straßenreinigungsgesetz und lokale Satzungen verpflichten Grundstückseigentümer, die Gehwege vor ihren Häusern zu räumen und mit abstumpfenden Mitteln zu streuen. Auftaumittel wie Streusalz bleiben grundsätzlich verboten. Ein weiterer Berliner beschwert sich auf 𝕏:

„In Berlin dürfen die Auto-Straßen mit Salz vom Eis befreit werden. Auf den Fußwegen, Bürgersteigen ist Salz verboten; Strafe: 10.000 Euro. Was kosten die Stadt eigentlich gebrochene Knochen? Meine Schätzung: nichts.“

»Frank Eckert | 𝕏«

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) konzentriert sich lediglich auf Fahrbahnen, Haltestellen und bestimmte Plätze, ignoriert jedoch private Bereiche. »Bezirke sanktionieren Eigentümer«, die nicht streuen, wie in Treptow-Köpenick, wo bereits Strafen verhängt wurden. Gleichzeitig bleiben viele bezirkseigene Flächen spiegelglatt, was das System als heuchlerisch enttarnt: Der Staat predigt Pflichten, die er selbst nicht erfüllt.

Das Verbot von Streusalz auf Gehwegen verschärft die Krise unnötig. Während Menschen stürzen und Kliniken überlastet sind, debattiert die Politik über Ausnahmen, als ob Sicherheit verhandelbar wäre. Hamburg dient als Vorbild, da es Anfang Januar das Verbot für privaten Gebrauch lockerte und in besonderen Situationen aufhebt. Berlin hingegen diskutiert endlos, bis die Stadt zusammenbricht, und schafft es nicht, eigene Wege zu sichern, während es Bürger für Versäumnisse bestraft. Diese Haltung offenbart, dass die politische Weltanschauung über dem Wohl der Menschen steht, insbesondere der Älteren, die durch die Glätte isoliert werden. »Die Umwelt- und Verkehrssenatorin Ute Bonde« wies auf die negativen Auswirkungen von Taumitteln hin, fordert jedoch Ausnahmen. Bei einer Sitzung im Abgeordnetenhaus erklärte sie:

„Derzeit gebe das Berliner Straßenreinigungsgesetz keine Handlungsmöglichkeit, um kurzfristig Taumittel auf den Straßen und Gehwegen einzusetzen.“

»Ute Bonde | Tagesspiegel«

Politische Blockaden und der Spott über Wegners Appell

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) appelliert verzweifelt über soziale Medien, Streusalz in Ausnahmen zuzulassen, um die gefährliche Lage auf Gehwegen, Treppen und Straßen zu entschärfen. Seine Koalitionspartnerin, Umwelt- und Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU), drängt im Parlament auf eine Änderung des Straßenreinigungsgesetzes ähnlich wie in Hamburg. Ein dringlicher Antrag der CDU-Fraktion liegt vor, der Bonde zufolge bereits in erster Lesung behandelt werden könnte. Der Koalitionspartner SPD blockiert jedoch den Vorstoß mit Bedenken, was zu anhaltenden Verletzungen führt. SPD-Umweltpolitikerin Linda Vierecke warnt vor einem Schnellschuss und priorisiert Umweltbedenken über die akute Lebensgefahr. Wegner postet in einem Thread auf 𝕏 seine Forderung nach einer Gesetzesänderung.

„Wir erleben in Berlin extreme Wetterbedingungen – mit Eisregen und anhaltendem Frost. Ich appelliere an das Abgeordnetenhaus, den Einsatz von Tausalz in Berlin in Ausnahmen möglich zu machen. Wir müssen die gefährliche Lage auf Gehwegen, Treppen und Straßen entschärfen. Es ist unsere Pflicht, dass die Menschen auch im Winter gut und sicher durch die Stadt kommen.“

»Kai Wegner | 𝕏«

Trotz dieser Appelle kassiert Wegner massiven Spott auf 𝕏. Die AfD-Bundestagsabgeordnete »Beatrix von Storch fragt«, ob Wegners Profil ein Fake-Account, Satire oder gehackt sei. Der Journalist »Christian Latz« weist darauf hin, dass selbst eine sofortige Behandlung des Antrags eine Lockerung des Verbots frühestens am 12. Februar ermöglichen würde. Kolumnist Jan Fleischhauer stichelt:

„‚Regierender Bürgermeister‘ bedeutet in Berlin: Selbst um die Freigabe von Streusalz musst Du betteln. Da hat ja jeder Hausmeister mehr zu sagen. Wer sich um diesen Job bewirbt, ist wirklich mit seinem Latein am Ende.“

»Jan Fleischhauer | 𝕏«

Wieder einmal »blockiert die SPD« den CDU-Antrag, der Verkehrssenatorin Ute Bonde die Befugnis geben soll, bei Glatteis kurzfristig Streusalz anzuordnen. Diese Haltung verlängert das Leid, da die politischen Mühlen in Berlin langsam mahlen und Änderungen erst Ende Februar wirksam werden könnten, wenn der Winter bereits abklingt.

Die Wut der Berliner Bürger

»Die Berliner Bürger äußern« zunehmend Frustration über die anhaltende Glätte, die auch am Freitagmorgen den Weg zur Arbeit zur Rutschpartie macht. Viele Gehwege bleiben unpassierbar, und der Senat erntet Kritik für Untätigkeit. Ein User auf 𝕏 drückt die Verärgerung so aus:

„Hey Berlin, ich weiß, es ist nicht einfach eine 4 Millionen Metropole zu handeln. Und ich weiß auch, dass Wasser manchmal etwas schnell gefriert. Aber es ist Januar und wir hatten dieses Jahr bereits dreimal genau solche Tage, an denen ihr es nicht geschissen bekommen habt, einfach mal die Sch… WetterApp aufzumachen und eueren Winterdienst rechtzeitig loszuschicken. Ich pendle 8 verfluchte Stunden in diese Stadt, weil das Personal ohnehin knapp ist und es ist das dritte Mal, dass ich hier aussteige, vor mir Leute auf den Hintern knallen, weil Streuen für euch offensichtlich ein absolutes Fremdwort ist. Das ist wirklich die größte Respektlosigkeit, die die politische Führung einer Stadt seinen eigenen Rettungsdiensten und Notaufnahmen entgegenbringen kann. Kriegt es endlich hin, ohne Witz. Wir haben die Schnauze echt gestrichen voll.“

»BastiGassl | 𝕏«

Beispiele aus der Stadt unterstreichen das Ausmaß: In der Lützowstraße in Berlin-Tiergarten bildet sich eine geschlossene Eisfläche, abgesehen von Stellen über Wasserleitungen oder Kanälen. Kein Eigentümer räumt oder streut dort. In Berlin sei es wirklich unglaublich, »berichtet der nächste Nutzer«. Das, was auf Berlins Straßen zu sehen sei, gleiche einer Eiskunstlaufbahn. In der Stadt herrsche mittlerweile ein landesweiter Notstand, da zwar die Straßen befahrbar, die Bürgersteige jedoch nicht mehr nutzbar seien. Ähnlich in der Oranienstraße, am Alexanderplatz und in der Schillingstraße: Fußgänger riskieren ihr Leben, und Ältere meiden die Straßen. Wege durch Parks nahe dem Hauptbahnhof sind kaum passierbar, eine einzige Eisfläche. Der Mittelstreifen in der Straße Unter den Linden bleibt trotz Zuständigkeit des Bezirks Mitte ungestreut. Selbst gestreute Stellen helfen kaum, da die Krümel schnell eingetreten werden und die Glätte zurückkehrt. Die Verantwortung liegt nicht allein bei Eigentümern; städtische Bereiche wie Parkwege und Mittelstreifen versagen ebenfalls. Diese Krise wiederholt Muster aus früheren Vorfällen wie dem Stromausfall im Südwesten nach einem Terroranschlag, wo Wegner spät reagierte. Berlin verwaltet nicht Prävention, sondern nur Schäden, und die Bürger zahlen den Preis für diese politische Unfähigkeit.

Die systematische Unfähigkeit Berlins

Berlin scheitert wieder einmal an der einfachsten Staatsaufgabe: Der Sicherstellung öffentlicher Sicherheit. Die Stadt setzt Verbote durch, verteilt Strafen und opfert Verkehrssicherheit unter dem Deckmantel des Naturschutzes. Die Regierung wacht erst auf, wenn Kliniken schließen und Rettungswagen Schlange stehen. Diese Dysfunktion lähmt die Hauptstadt bei Wetterextremen und enthüllt dleichzeitig ein tieferes Versagen, das Bürger entmachtet und Politiker entlarvt. Die anhaltende Debatte über Streusalz, blockiert durch die SPD, priorisiert Ideologie über Pragmatismus und lässt die Schwächsten im Stich. Berlin gleitet nicht nur auf Eis ab, sondern in eine Abwärtsspirale aus Inkompetenz, die keine Ausreden mehr duldet.

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Janine Beicht

Janine Beicht ist gelernte Kommunikationsdesignerin, arbeitet aber seit 2020 im Gesundheits- und Sozialwesen. Als Aktivistin engagiert sie sich besonders auf dem Gebiet der Psychologie unter dem Aspekt der jeweiligen politischen Machtinteressen.

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