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Wende im Fall Assange: USA erwägen Einstellung der Anklage

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Präsident Biden erwägt, die Anklage gegen #JulianAssange fallen zu lassen, ein Hoffnungsschimmer nach 5 Jahren Haft. Australien setzt sich für seine Rückkehr ein, während die Welt den bevorstehenden Jahrestag seiner Inhaftierung beobachtet. Ein Wendepunkt im Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit?
Zusammengefasst

Ein Hoffnungsschimmer nach fünf Jahren Haft

Die Vereinigten Staaten könnten in Erwägung ziehen, das Strafverfahren gegen den WikiLeaks-Gründer Julian Assange fallenzulassen, so die jüngsten Äußerungen von Präsident Joe Biden. Diese Entwicklung folgt auf eine Anfrage aus Australien, Assanges Heimatland, und fällt zusammen mit dem bevorstehenden fünften Jahrestag seiner Inhaftierung im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh.

Australiens Eingreifen

Australien, vertreten durch Premierminister Anthony Albanese, hat sich im Februar deutlich für die Rückkehr Assanges ausgesprochen. Auf eine entsprechende Nachfrage hin bestätigte Präsident Biden gegenüber Reportern im Weißen Haus: „Wir ziehen es in Betracht“. Diese Aussage, wenige Tage vor dem fünften Jahrestag von Assanges Überführung ins Belmarsh-Gefängnis, weckt neue Hoffnungen auf eine mögliche Wendung in seinem langwierigen juristischen Kampf.

Ein langer Rechtsweg

Julian Assange, der in den USA wegen angeblicher Verschwörung zur Beschaffung und Veröffentlichung von Informationen zur nationalen Verteidigung angeklagt ist, sitzt seit seiner gewaltsamen Entfernung aus der ecuadorianischen Botschaft in London im Belmarsh-Gefängnis. Die Anklagen stehen in direktem Zusammenhang mit der Veröffentlichung hunderttausender geleakter Dokumente zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak.

Ein gerichtliche Anhörung Anfang dieses Jahres, in der Assanges Anwälte eine Erlaubnis zur Berufung gegen seine Auslieferung an die USA beantragten, brachte nur teilweise Erfolg. Die Richter Victoria Sharp und Justice Johnson lehnten die meisten seiner Argumente ab, jedoch wurde eine sofortige Auslieferung unter dem Vorbehalt weiterer Zusicherungen der USA ausgesetzt. Eine weitere Anhörung ist für Mai angesetzt.

Sorge um Assanges Wohl

Die Entscheidung der Richter, eine sofortige Entscheidung zu verzögern, wurde von Assanges Ehefrau Stella als „völlig bizarr“ bezeichnet. In einem Interview mit Sky News äußerte sie ihre größte Angst: den Tod ihres Mannes. Eine Richterin hatte bereits im Januar 2021 entschieden, dass Assange aufgrund des realen und „drückenden“ Risikos eines Selbstmords nicht in die USA ausgeliefert werden sollte, wobei sie alle anderen Punkte gegen ihn feststellte.

Ein Weg zur Hoffnung?

Die Aussicht, dass die USA möglicherweise ihre Anklage gegen Assange fallen lassen, signalisiert möglicherweise eine bedeutende Wende in einem Fall, der weltweit für Schlagzeilen und Kontroversen gesorgt hat. Während die endgültige Entscheidung noch aussteht, bietet Bidens Erklärung einen Hoffnungsschimmer für Assange, seine Familie und Unterstützer weltweit. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob diese Hoffnung in eine tatsächliche Freiheit münden kann.

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