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Gen Z regelt"-Demos von Krawallen und Plünderungen überschattet
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Wem nützen die Krawalle? Der Überwachungsstaat steht schon in den Startlöchern!

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Krall stellt Wegner zur Rede
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Gewalttäter schaden nicht nur ihren unmittelbaren Opfern, sondern liefern auch jenen Argumente, die den staatlichen Zugriff auf die Gesellschaft ausweiten wollen. Friedlicher Protest droht dabei zwischen Krawall und Repression zerrieben zu werden.
Zusammengefasst

Ein Beitrag von Prof. Dr. Martin Schwab

Liebe Community,

Mehrfach habe ich in meinen öffentlichen Beiträgen zur Kritik an den Corona-Maßnahmen, auch auf Demonstrationen, dazu aufgerufen, dass wir unbedingt friedlich bleiben müssen. Ich verabscheue Gewalt, und jene, die sie anwenden, liefern nur der Politik einen Grund, ihrerseits zur Gewalt gegen ihre eigenen Bürger zu greifen.

Erinnern wir uns:

(1) Unzählige Menschen haben in der Corona-Zeit friedlich gegen die Maßnahmen demonstriert.

(2) Wenn es am Rande von Protestveranstaltungen zu Handgreiflichkeiten kam, waren ARD, ZDF & Co. gaaaanz zufällig genau an dieser Stelle zugegen und hielten mit ihren Kameras drauf.

(3) Medial transportiert wurde ein Zerrbild: „Diäsä gewwwaltberrreiten Corrrona-Leugnärrrr und Querdänkärrrrr“ – die hier gewählte bewusste phonetische Verzerrung symbolisiert den Schaum vor dem Mund, mit dem regierungstreue Medien die Demonstranten mit wutverzerrter Feindbild-Rhetorik diffamierten. Hier ein besonders abschreckendes Beispiel – ein „Bericht“ im Tagesspiegel vom 18.11.2020

Keine Rede davon, dass bei den Corona-Demonstrationen am 18.11.2020 nicht ein einziger Polizist verletzt wurde, wohl aber 78 Polizisten bei der Gegendemonstration der Antifa. Nachzulesen in einer Antwort des Berliner Senats auf eine parlamentarische Anfrage (Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache 18/25655).

(4) In den Köpfen des Medienpublikums setzt sich, wie von den regierungstreuen Medien gewollt, eben dieses Zerrbild fest. Befeuert wurde es im September 2021 durch ein furchtbares Verbrechen: Ein Mann wollte an einer Tankstelle in Idar-Oberstein Bier kaufen, bekam es aber nicht, weil er trotz Aufforderung durch den Tankstellenmitarbeiter keine Maske aufsetzte, griff daher zur Waffe und erschoss den Tankstellenmitarbeiter. Hier wurde nicht nur durch ein scheußliches Verbrechen auf brutale Weise das Leben eines jungen Mannes ausgelöscht. Vielmehr griffen die Propagandamedien den Vorfall dankbar auf, um von einer „Debatte über radikale Corona-Leugner“ zu künden. So heißt es wörtlich in der ZEIT vom 13.12.2022, wo über die Verurteilung des Täters berichtet wird.

Was bedeutet das für die heutigen Proteste?

Die Krawalle in einigen europäischen Ländern haben bei den dortigen Politikern die Lust auf einen Überwachungsstaat geweckt, der gegen das eigene Volk den Knüppel auspackt – und zwar nicht nur gegen die Gewalttäter, sondern gegen alle Menschen im Land. Zur Bekämpfung der Ausschreitungen wird in Italien das Militär eingesetzt, siehe ZEIT vom 20.10.2026 – eine Strategie, die die JU Berlin auch in Deutschland im Angesicht befürchteter Krawalle am kommenden Wochenende befürwortet, siehe WELT vom 26.10.2026

In Frankreich erwog die Regierung die Sperrung des Internets, siehe Heise online vom 27.10.2026,
sowie KI-gestützte Gesichtserkennung, um die Täter zu identifizieren, siehe Auf1TV vom 26.10.2026,

Wenn solche Gesetze einmal in Kraft sind, werden sie nicht nur gegen Gewalttäter, sondern generell gegen Dissidenten eingesetzt werden, die mit dem Regierungshandeln nicht einverstanden sind und dies öffentlich zu äußern wagen.

Wir haben allen Grund, mit der Politik der Bundesregierung unzufrieden zu sein und uns gegen übergriffige Gesetze und Gesetzesvorhaben zur Wehr zu setzen. Aber wir dürfen unter gar keinen Umständen zur Gewalt greifen!

Ich möchte nicht in der Haut von Menschen stecken, die für das kommende Wochenende friedliche Demonstrationen angemeldet haben. Lässt man die Protestveranstaltungen stattfinden, riskiert man, dass sie von Gewalttäten gekapert und den Anmeldern deren Gewalttaten (zu Unrecht, aber das interessiert dann leider niemanden mehr) zugerechnet werden. Sagt man sie ab, haben es die Gewalttäter geschafft, legitimen Protest gegen das Regierungshandeln von der Straße zu fegen. Wie man es macht, ist es falsch…

Am Ende gibt es nur einen Profiteur der Krawalle: Regierungen, die gegen das eigene Volk die Daumenschrauben des Überwachungsstaates anziehen wollen, haben jetzt die Chance, für ihre unschönen und gefährlichen Phantasien die Unterstützung der Bevölkerung einzuwerben. Ihnen, und nur ihnen, nützen die Krawalle.

Herzliche Grüße Ihr und Euer

Martin Schwab

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Eine Antwort

  1. Die Polizei hat das ALLES trotz wochenlanger Ankündigungen sehenden Auges zugelassen!!
    Hätte ich das Kommando gehabt, wäre nicht eine einzige Straftat/Beschädigung verübt und nicht das kleinste Feuer gelegt worden!!! Hätte man halt knüppelhart durchgreifen MÜSSEN, aber die standen ja nur dumm herum und die Wasserwerfer waren auf max. 20-30% gedrosselt…

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