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Blackout in Berlin: Wenn Satire auf Realität trifft

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Ein linker Brandanschlag legt Berlins Südwesten lahm, Zehntausende frieren im Dunkeln. Der Blackout entlarvt eine Hauptstadt, die linke Gewalt verharmlost, ihre Bürger im Stich lässt und Prioritäten setzt, die selbst jede Satire überholen.
Zusammengefasst

Jens Spahn hat die Lösung parat. Nachdem uns der damalige Gesundheitsminister zu Zeiten von Corona mit sinnlosen Masken für 5 Milliarden Euro versorgt hat, plant der jetzige Fraktionsvorsitzende der CDU, Berlin aufgrund des Stromausfalls für 5 Milliarden Euro mit Strickdecken zu versorgen, damit ein solches Fiasko nicht mehr stattfindet. So schreibt es der »Postillon«.

Genug der Satire – schalten wir um zur harten Realität des Berliner Blackouts, der seit dem frühen Samstagmorgen des 3. Januar 2026 zehntausende Haushalte in den Stadtteilen Steglitz, Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde in die Steinzeit »zurückversetzt hat«. Der Auslöser war ein Brandanschlag von linken Terroristen auf eine Kabelbrücke über den Teltowkanal zum Kraftwerk Lichterfelde, der fünf Hochspannungskabel und mehrere Mittelspannungskabel zerstörte.

Betroffen waren zunächst 45.000 Haushalte und über 2200 Unternehmen mit Ausfällen von Strom, Heizung, Internet und sogar Mobilfunk. Bis Montagmorgen waren noch rund 30.000 Haushalte und 1.700 Gewerbekunden ohne Versorgung, und die vollständige Wiederherstellung soll bis Donnerstag dauern. Schulen bleiben geschlossen – 19 Einrichtungen bis Mittwoch, mit Notbetreuung ab Dienstag. Kitas sind ebenso betroffen, und selbst Supermärkte wie der Edeka in Zehlendorf mussten improvisieren, indem sie Generatoren aus Magdeburg heranschafften, um als Treffpunkte für heißes Wasser und das Laden von Handys zu dienen.

Ein Fall für Ex-Satireminister Jens Spahn

Die Verantwortung hat die linke „Vulkangruppe“ übernommen, eine Gruppierung, die seit 2011 aktiv ist. In ihrem »Bekennerschreiben«, das als authentisch gilt und den Titel „Den Herrschenden den Saft abdrehen“ trägt, heißt es dramatisch: „In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört.“ Sie betonen, das Gaskraftwerk sei „erfolgreich sabotiert“ worden, und Stromausfälle seien nicht das Ziel, sondern die „fossile Energiewirtschaft“. Wie reizend, dass die Aktivisten so umweltbewusst sind – während sie Tausende in der Kälte sitzen lassen, inklusive vulnerabler Gruppen wie Alte und Kranke. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen, begründet mit der „besonderen Bedeutung des Einzelfalls“. Doch die Wahrheit ist: Der Staatsschutz ist zu zögerlich, vielleicht weil der Fokus zu sehr auf Rechts liegt und Links systematisch als legitimer Widerstand geduldet wird. 

Die Quellen zeichnen jedoch ein klares Bild: Ein Post von »Christian Latz« zeigt Wut auf Politiker wie den Regierenden Bürgermeister Wegner und Innensenatorin Iris Spranger. Zwei Pflegebedürftige mit Grad 4 und 5 mussten in einer Turnhalle übernachten, was zu emotionalen Szenen führte. Die Journalistin Zara Riffler »berichtet« von einer 97-Jährigen auf einem Feldbett: „Sie hat hier kaum getrunken und gegessen. Ihr Zustand hat sich deutlich verschlechtert“, klagt der Sohn, der nicht informiert wurde.

Während Tausende im Südwesten von Berlin ohne Strom ausharren und linker Terror als Stadtbildpflege geduldet wird, plant Integrationssenatorin Cansel Kiziltepe, weitere Hostels als Unterkünfte für Migranten anzumieten – trotz sinkender Zahlen im vergangenen Jahr. »Laut Apollo News« sind von 39.874 Plätzen 38.087 belegt, weil viele keine Wohnungen finden. Prognosen sehen wachsenden Bedarf, aber Kiziltepe kritisiert selbst den Senat: Das gestoppte Containerdorf-Programm wäre günstiger gewesen (20 Euro/Tag vs. 60 Euro in Hostels). „Die Unterbringung in Hotels und Hostels könnte ein Fall für den Landesrechnungshof werden“, warnt sie. In einer Stadt, die Obdachlose im Kältebus frieren lässt und wo ein Blackout Tausende trifft, priorisiert man teure Hotelbetten für Neuankömmlinge. Das zeigt, wie Politik die eigenen Bürger im Stich lässt, während sie für „Integration“ alle Zeit und viel Steuergeld übrighat.

Das sollte doch ein Fall für Ex-Satireminister Jens Spahn sein. Vielleicht kann der CDU-Fraktionsvorsitzende ja wieder 5 Milliarden Euro freimachen, dieses Mal jedoch für eine geregelte Abschiebung derer, die illegal sind, für eine Grenzsicherung, damit diese Leute nicht mehr wiederkommen, für den Kampf gegen linke Terroristen und für ein Energiesystem, welches auch diese Schocks locker aushält. Aber das ist wohl sogar für das ein linkes Satiremagazin wie den Postillon zu abwegig.

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Julian Marius Plutz

Julian Marius Plutz ist 1987 geboren und Publizist, u.a. für Ansage, Weltwoche, Sandwirt und die Jüdische Rundschau. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören neben dem politischen Zeitgeschehen: Ökonomik, jüdisches Leben und die LGBTQ-Ideologie.

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