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Pistorius im Kriegszsenario
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Shutterstock / Kriegsszene / StockPhotosLV; Facebookaccount Pistorius / Pistorius Portrait; Bildkomposing / Janine Beicht

Abenteuerlust statt Kriegselend: Wie die Bundeswehr für den Kriegsdienst mobilisiert

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Verteidigungsminister Boris Pistorius fordert die Bereitschaft zur Verteidigung unserer Werte, während die Bundeswehr mit einer Kampagne Krieg als Abenteuer vermarktet; eine gefährliche Verharmlosung der Schrecken des Krieges.
Zusammengefasst

„Wir brauchen die Bereitschaft, [unsere Werte und Überzeugungen] notfalls zu verteidigen. Politiker müssten die Bürger entsprechend vorbereiten”, so Pistorius beim Progressive Governance Summit 2024 (Gipfel für progressive Regierungsführung).

𝕏-Post Annika Hoberg, Ursprungsquelle: YT: Das progressive Zentrum

Wie diese Vorbereitung konkret aussieht, zeigt sich besonders deutlich an der aktuellen Kampagne der Bundeswehr, in der „eine positive und abenteuerliche Sicht” vermittelt wird, um junge Menschen für den Wehrdienst zu gewinnen. Verschwiegen werden „Tod, Gefahr, Verlust, Chaos, Leid, Gewalt und Elend”, die untrennbar mit Krieg verbunden sind.

Zur Verdeutlichung dessen, auf welch’ perfide Art mit der Kampagne „Explorers” (Entdecker), manipuliert werden soll, um Deutschland und seine Bevölkerung, hier insbesondere die jüngere Zielgruppe „kriegstüchtig” zu machen, dient die folgende Gegenüberstellung tatsächlicher Bilder des Krieges mit dem in der Kampagne dargestellten Abenteuerspielplatz:

𝕏-Post Janine Beicht

Ein jeder, der schon einmal der Situation des Krieges ausgesetzt war, wird diese Kampagne der Entdeckung des Dienstes an der Waffe als blanken Hohn empfinden.

Dass solche Orwellschen Verdrehungen Menschen blind in die Katastrophe laufen lassen sollen, liegt wohl auf der Hand, aber es ist nicht das erste Mal, dass durch Manipulation Kriegsbegeisterung in der Bevölkerung hervorgerufen werden konnte.
U. a. nach 1918 sahen die Betroffenen wesentlich klarer, leider meist erst dann, wenn es zu spät ist.

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Annika Hoberg

Annika Hoberg hat einen Magister in Germanistik, Anglistik und Philosophie. Sie arbeitet als Lehrerin und setzt sich als Aktivistin für Frieden, freiheitliche Werte und das Prinzip der Menschheitsfamilie ein.

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