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Eine Stadt versinkt in Müll
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Eine Stadt versinkt im Müll und die Ratten werden zur Plage

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Aufgrund anhaltender Müllwerkerstreiks wachsen in Birmingham die Müllberge in der Stadt, die Ratten übernehmen.
Zusammengefasst

Der Horror vor der Haustür

In Birmingham streiten sich der Gemeinderat und die Gewerkschaft der Müllabfuhr seit Januar und es gab schon gelegentliche Streiks. Der gegenwärtige Streik, der schon in die dritte Woche geht, hat dazu geführt, dass die Stadt in Müllbergen versinkt und Ratten sich überall ausbreiten. Die Einwohner können ihr gewohntes Leben nicht mehr führen, manche wagen sich zwischen den Müllbergen nicht zur Arbeit, da huschende lebende und tote Ratten ihren Weg säumen.

Die Gewerkschaft Unite the Union erklärt die anhaltenden Streik damit, dass mehr als ein Drittel der Beschäftigten negativ von Umstrukturierungen betroffen ist und kritisiert auch die Arbeitssicherheit angesichts von über 20 Arbeitsunfällen mit Todesfolge innerhalb der letzten 5 Jahre. Entgegenkommen seitens der Stadt fehle ganz.

„Es ist nicht überraschend, dass viele Arbeiter in England das Engagement der Labour-Regierung für die Arbeitnehmer in Frage stellen, wenn sie eine Erklärung abgibt, in der sie die Müllarbeiter eindeutig verantwortlich macht in einem Streit, der gar nicht von ihnen verursacht wurde. (…) Die Quintessenz bei diesem Streit ist, dass diese Arbeiter eines Morgens aufwachten und ihnen erzählt wurde, dass sie eine Lohnkürzung von bis zu 8000 Pfund hinnehmen müssten. Sie sollen den Preis für die Sparmaßnahmen und die Fehlentscheidungen des Stadtrates von Birmingham zahlen. (…) Wieder einmal zahlen Arbeiter und Gemeinden den Preis für die Untätigkeit der Regierung.“

Unite the Union

Der Gemeinderat von Birmingham Council bestreitet die Vorwürfe der immensen Lohnkosten und entschuldigt sich bei den Bürgern:

„Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten, und wissen um die Frustration der Anwohner, wofür wir uns entschuldigen.“ (…) Leider hindern die Streikenden unsere Fahrzeuge daran, die Depots zu verlassen, was bedeutet, dass wir Probleme haben, mit den geringeren Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, den Abfall überall in der Stadt abzuholen.“

Birmingham City Council

Die Anwohner sind zwar von der Situation zutiefst genervt, aber dennoch inhaltlich auf Seiten der Streikenden. In allen Interviews mit Bürgern, die man in sozialen Netzwerken findet, machen sie die Stadt verantwortlich, die es dazu kommen ließ, obwohl auch in Birmingham die Abgaben und Gebühren für die Müllabfuhr 2025 wieder erhöht wurden – für einen Service, der dann nicht geboten wird, Dennoch sind die Lebensumstände derzeit dramatisch, der Independent berichtet von katzengroßen Ratten, Anwohner von Ratten so groß wie ihr Unterarm und inzwischen rotten und stinken über 17 000 Tonnen Abfall in den Straßen vor sich hin.

Ein Tropfen auf den heißen Stein

Um der Sache Herr zu werden, hat die Stadt die Situation zu einem „Großereignis“ (major incident) erklärt, was bedeutet, dass zusätzliche 35 Fahrzeuge und Besatzungen die Straßenreinigung unterstützen werden und dass verfügbare Hilfe von Partnern und Nachbarbehörden geprüft wird. 

Das ist mehr nutzloses Flickwerk als eine wirkliche Lösung angesichts der 200 Abfallsammelfahrzeuge, die normalerweise täglich 8 Stunden im Einsatz sind und etwa eine halbe Million Leerungen durchführen. Auch die gelegentlichen Leerungen durch privat von den Bürgern finanzierte Transporte sind ein Kampf gegen Windmühlen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Müllwerker zusätzlich zum Streik den Zugang zu den Fahrzeugdepots blockieren. Sie wollen verhindern, dass die Stadt auf billige Leiharbeiter ausweicht. Es scheint momentan nicht absehbar, wann der gigantische Rückstau der letzten Wochen überhaupt abgebaut sein wird, die Situation spitzt sich täglich zu.

Risiken für die Gesundheit

Der sich am Straßenrand auftürmende Müll beginnt zu verrotten und bildet einen Nährboden für Bakterien, Parasiten und Schimmelpilze. Das gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung. Durch den immer intensiver werdenden Gestank wird die Lebensqualität der Bürger zunehmend beschnitten.

Der nicht abgeholte Müll und die entstehenden wilden Müllhalden locken Ratten an, die dort einen optimalen Unterschlupf finden. Nagetiere vermehren sich rasch und beginnen bei so einem üppigen Angebot auch tagsüber aktiv und sichtbar zu werden. Hieraus entstehen gravierende Probleme für die öffentliche Gesundheit. Ratten können Krankheiten wie Salmonellen, Leptospirose und Toxoplasmose über ihren Kot und Urin oder durch Bisse übertragen. Seit den Pestausbrüchen im 14. Jahrhundert weiß man, dass Ratten als Wirtstiere eine wichtige Rolle bei der Übertragung und Verbreitung der Seuche gespielt haben. Diese Gefahren werden durch Nähe und engen Kontakt zu Menschen und durch unhygienische Verhältnisse begünstigt. 

Weitere Folgen

Nagetiere richten auch Schäden an der Infrastruktur an, indem sie an Kabeln, Isolierungen und Rohren nagen. Von den Müllbergen angelockt erweitern sie ihr Territorium irgendwann auch in die Keller und Hausflure hinein. Experten befürchten auch, dass die Situation sich nach einem kompletten Abtransport der Müllberge nicht entspannen wird. Sie prognostizieren, dass die Ratten, die gelernt haben, dass es dort etwas zu holen gibt, weiterhin kommen und auf der Suche nach Nahrung in die Häuser der Bürger eindringen werden.

Die Belästigung durch die Müllberge, die Rattenplage, die allgemeine Verschmutzung und der sich ausbreitende Gestank können zu psychischen Belastungen führen. Unsicherheit, Ekel und die Angst vor Krankheiten beeinträchtigen das Wohlgefühl. Darüber hinaus entstehen langfristige Schäden durch den Vertrauensverlust in die Regierung, die es nicht in der Lage ist, von den horrenden Steuereinnahmen die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu gewährleisten.

Selbstverwaltung als Alternativmodell zum Steuerstaat

In dem aktuellen System arbeiten die Menschen hart, um Steuern zu zahlen, und haben kein Mitspracherecht über die Verwendung ihrer Gelder. Allzu oft fließt das Geld nicht zu ihnen zurück, um etwa Straßen instand zu setzen, in die Bildung zu investieren oder die Lebensbedingungen zu verbessern. Stattdessen wird das Geld in die Auslandshilfe gesteckt, um dort zu finanzieren, was zu Hause benötigt wird. Oder, wie Doge aufgedeckt hat und auch deutsche Politiker kritisieren, es wird in Projekte investiert, die Ideologien, lokale Eliten oder Prestige bedienen, nicht aber die Grundbedürfnisse der heimischen Bevölkerung. Das entzieht den Menschen nicht nur ihr verdientes Geld, sondern auch ihre Selbständigkeit und Lebensqualität.

Die Menschen stellen zu Recht in Frage, warum die Politiker, deren eigene finanzielle Grundlage durch öffentliche Gelder gedeckt wird, sich mehr um Bürger in fernen Ländern als um die eigene Bevölkerung kümmern. Eine lokale Verwaltung könnte die Bedürfnisse der Gemeinschaft schnell, mit weniger Bürokratie und effektiv erfüllen.

Die Einwohner von Birmingham, die „Brummies“, zahlen neben den Steuern auch die Gebühren für die Müllentsorgung. In einem System ohne Steuern, würden diese beiden belastenden Posten wegfallen und sie hätten durchschnittlich 30-40 % mehr von ihrem Geld zur Verfügung. Davon müssten sie in Eigenregie eine lokale Müllentsorgung finanzieren, was effektiver und bedürfnisorientierter geschehen könnte. Wenn die eigenen Straßen instand gesetzt und örtliche Radwege nach Bedarf gebaut sind, kann jeder gerne für Radwege in anderen Ländern spenden, aber das eigene Leben bleibt selbstbestimmt.

Ein Staat, der eine überdimensionierte Bürokratie hervorbringt, deren Führungspersonal sich ein fremdverdientes Leben im Luxus gönnt und der den Wohlstand der Bevölkerung bis zum Äußersten auspresst, um ihn nach Belieben in der Welt zu verteilen, erfüllt nicht seinen Auftrag, für das Wohl seiner eigenen Bürger zu sorgen. Es ist für ein Land wie Großbritannien unwürdig, die Straßen seiner Bürger in Müllhalden zu verwandeln und die Menschen in Gestank und in der Nachbarschaft von Rattenkolonien wohnen zu lassen. Es ist an der Zeit, dass die Bürger ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen und die Ratten aus der ……… vertreiben.

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