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Gleichauf mit der AfD – die Union stürzt ins Nichts

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Zum ersten Mal in der Geschichte liefern sich CDU/CSU und AfD ein Rennen auf Augenhöhe. Die Union verliert nicht nur Mitglieder, sondern ihre Seele. Die Enttäuschung der Wähler hat ein Ventil gefunden. Und das zeigt jetzt Zähne.
Zusammengefasst

Ein historischer Tiefpunkt – und keiner merkt’s

Die Union hat etwas erreicht, aber anders als gewollt: Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik liegt sie in den Umfragen gleichauf mit der AfD. Beide Parteien kommen aktuell auf 24 Prozent.

Screenshot / Deutschland Wählt / 𝕏

Das ist ein politisches Erdbeben, das mehr offenbart als bloß verschobene Prozentwerte. Die einstige Volkspartei CDU/CSU verliert damit seit der Bundestagswahl satte 4,6 Prozentpunkte und hat innerhalb von sechs Wochen den kompletten Vorsprung zur AfD eingebüßt. Eine Blamage, die sich nicht einmal mehr als Weckruf tarnen lässt.

Screenshot / Bundeswahlleiterin

Koalitionsverhandlungen oder Koalitionsversagen?

Dass ausgerechnet die Koalitionsgespräche zum Genickbruch werden könnten, ist keine Ironie, sondern Ausdruck politischer Schwäche. INSA-Chef Hermann Binkert legt den Finger in die Wunde:

„Die Union legt einen dramatischen Absturz hin. So einen Zustimmungsverlust gab es noch nie in der Zeit zwischen Bundestagswahl und Regierungsbildung“

»INSA-Chef Hermann Binkert / BILD

Der Grund? Die Koalitionsverhandlungen mit der SPD, die offenbar mehr einem zähen Ringen als einem kraftvollen Aufbruch gleichen. Die Wähler fühlen sich verraten, die Union habe sich nicht durchgesetzt, lautet der Vorwurf. „Davon sind viele enttäuscht“, konstatiert Binkert trocken. Während die Ampel-Regierung nach ihrem Start einst eine kurze Euphoriewelle erlebte, herrscht bei Schwarz-Rot dumpfe Ernüchterung. Merz, der mit großen Versprechen in den Wahlkampf zog, startet mit einem Scherbenhaufen. Die Quittung: Ein Umfragetief, das die Union auf Augenhöhe mit der AfD bringt. Dies ist ein historischer Tiefpunkt.

CDU stürzt – Merz’ Strategie gescheitert

Der neue Tiefpunkt der CDU trifft vor allem einen Mann mit voller Wucht: Friedrich Merz. Der Vorsitzende hatte vor der Wahl vollmundig versprochen, die AfD zu „halbieren“. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Das Gegenteil ist passiert.

Merz will die AfD halbieren / WeLT

Nun muss er feststellen, dass sein Kurs nicht einmal reicht, um Abstand zu wahren. Statt halbiert zu werden hat es die AfD geschafft aufzuholen, bis zu einer Punktlandung neben der Union. Ein politischer Offenbarungseid, den nicht einmal Merz´ eigene Partei schönreden kann.

Ernüchterung vor Amtsantritt: Zweifel an Merz

Nicht nur in den Parteiumfragen hagelt es Kritik, auch Merz persönlich steht im Fadenkreuz. Eine Civey-Umfrage vom 01.04.2025 für die Welt zeigt ernüchterndes: 71 Prozent der Befragten trauen Merz keinen echten Politikwechsel zu. Nur 29 Prozent glauben an seine Fähigkeit, Deutschland zu verändern, während 9 Prozent unentschlossen sind.

Screenshot / WeLT

Noch düsterer sieht es in einer YouGov-Umfrage aus: Gerade einmal 9 Prozent erwarten eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen unter einer schwarz-roten Regierung. 30 Prozent fürchten sogar eine Verschlechterung und fast die Hälfte sieht keinerlei Wandel kommen. Gut einen Monat nach der Wahl, noch bevor Merz überhaupt im Kanzleramt sitzt, bröckelt sein Rückhalt. Die Bürger zweifeln und das zu Recht: Wenn die Union schon jetzt so wackelt, was soll erst in der Regierung kommen?

AfD: Nutznießer des Desasters

Während CDU und CSU taumeln, profitiert die AfD auf ganzer Linie. Seit der Wahl hat sie 3,2 Prozentpunkte zugelegt. Offenbar, weil sie schlicht nichts falsch gemacht hat, während alle anderen es nicht schaffen, irgendetwas richtig zu machen. Die Umfragewerte zeigen: Die massive Schwäche der Union ist der eigentliche Katalysator des AfD-Erfolgs. Inhaltlich hat sich nichts bewegt, aber politisch hat sich alles verschoben.

Screenshot / Tagesschau

Während Union und AfD die Schlagzeilen dominieren, dümpeln die anderen Parteien weitgehend im Status quo. Die SPD hält sich mit 16 Prozent stabil, nahezu identisch mit ihrem Wahlergebnis von 16,4 Prozent. Ein minimaler Rückgang von 0,5 Punkten seit Februar fällt kaum ins Gewicht, auch wenn andere Institute die Sozialdemokraten teils schwächer sehen. Die Grünen sacken leicht auf 11 Prozent ab, bleiben aber im Großen und Ganzen konstant. Die Linke hingegen legt um einen Punkt zu und erreicht ebenfalls 11 Prozent, ein Zuwachs gegenüber ihrem Wahlergebnis. Abgeschlagen tummeln sich BSW und FDP bei jeweils 4 Prozent, zu wenig für den Bundestag. Das BSW verpasste den Einzug am Wahltag knapp (nur etwa 9000 Stimmen fehlten), die Liberalen scheiterten ebenfalls an der Fünf-Prozent-Hürde. Die sonstigen Parteien kommen zusammen auf 6 Prozent, ein buntes Sammelsurium ohne echte Relevanz.

Der AfD-Aufstieg ist kein Zufall, sondern vielmehr als Ausdruck eines tiefsitzenden Protests gegen die Schwäche der Union und ein Anzeichen für eine tiefgreifende politische Verschiebung in der Gesellschaft. Die politische Klasse täte gut daran, dieses Signal der Wähler nicht als vorübergehende Erscheinung zu verkennen.

Wie Merz die CDU an die Wand gefahren hat

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, doch warum büßt ausgerechnet die Union so massiv ein, während die SPD stabil bleibt? Liegt es wirklich nur an den Koalitionsverhandlungen, oder zeigt sich hier ein tieferes Misstrauen gegenüber Merz’ Führungsstil?

Dass es zu dieser Situation gekommen ist, liegt an dem beispiellosen Verrat der CDU unter Friedrich Merz, einem Verrat an ihren einstigen bürgerlichen Werten, an der Demokratie und an diesem Land. Noch nie wurden Wahlversprechen so schnell, so dreist und so systematisch nicht nur gebrochen, sondern in ihr Gegenteil verkehrt.

„Unter den Mitgliedern herrscht Fassungslosigkeit – die Wut kommt noch.“

Matthias Grahl / FOCUS

Die neue schwarz-rote Regierung, durchsetzt mit grüner Ideologie, ist noch nicht im Amt, da steht bereits fest: Keine Spur von Schuldenbremse oder Haushaltsdisziplin, stattdessen gibt es eine Schuldenlawine von einer Billion Euro, inklusive Rüstungsausgaben ohne Limit. Statt einer echten Migrationswende und Grenzschließungen wird die Massenzuwanderung und Einbürgerung im Eilverfahren fortgeführt. Keine Korrektur der desaströsen Klimapolitik, sondern der nächste Schlag gegen Industrie, Mittelstand und Automobilbranche.

Die CDU hat sich durch ihre selbstgerechte Brandmauer politisch isoliert und macht sich damit zur willigen Vollstreckerin der rot-grünen Agenda. Die SPD und die Grünen geben den Ton an währemd die CDU folgt.

„Die CDU hat sich ein Eigentor geschossen, indem sie die Brandmauer errichtet hat.“

Prof. Jack Nasher / WeLT

Die Quittung kommt. Der Preis für diesen Machtkalkül ist der vollständige Verlust der Glaubwürdigkeit. Die Wähler werden diesen Verrat nicht verzeihen. Merz hat die CDU für einen Platz an der Macht verraten und damit ihre Basis zerstört.

Fazit: Der Machtverlust ist hausgemacht

Die Union steht nicht wegen der AfD am Abgrund – sondern wegen sich selbst. Nicht der politische Gegner hat sie geschwächt, sondern der eigene Kurs: Prinzipienverzicht, Koalitionen um jeden Preis, und eine brandmauergepolsterte Arroganz gegenüber allem, was nicht ins eigene Weltbild passt. Wer Opposition mit Ausgrenzung verwechselt und Debatten durch Diffamierung ersetzt, darf sich über Vertrauensverluste nicht wundern. Die AfD muss nichts „gewinnen“, wenn die anderen freiwillig alles verspielen. Das Problem ist nicht der Aufstieg der AfD – das Problem ist der moralische und inhaltliche Absturz derer, die sich selbst für alternativlos hielten. Und genau das ist der wahre Tiefpunkt.

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Janine Beicht

Janine Beicht ist gelernte Kommunikationsdesignerin, arbeitet aber seit 2020 im Gesundheits- und Sozialwesen. Als Aktivistin engagiert sie sich besonders auf dem Gebiet der Psychologie unter dem Aspekt der jeweiligen politischen Machtinteressen.

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