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CAMPACT's schwarzer Pranger
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KI-generiert

Erst denunzieren, dann austrocknen: CAMPACT eröffnet die Jagd auf kritische YouTube Kanäle

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Die Methode ist denkbar wirkungsvoll. Ein Medium wird politisch etikettiert, anschließend werden dessen Werbekunden ins Visier genommen und schließlich soll der Geldfluss versiegen. Campact präsentiert dieses Vorgehen als gesellschaftliche Verantwortung.
Zusammengefasst

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Wer in diesem Land naive Vorstellungen über den öffentlichen Diskurs hegt und glaubt, dass der gesellschaftliche Streithammer ausschließlich mit Argumenten geführt wird, der hat die Rechnung ohne das gut geölte Gewerbe der Berufs-Moralisten gemacht. Anstatt sich inhaltlich mit abweichenden Positionen auseinanderzusetzen, greifen selbsternannte Hüter der Tugend zu den denkbar stumpfsten Erpressungsmethoden, um missliebige Stimmen finanziell auszutrocknen und medial zu vernichten. Die jüngste koordinierte Attacke offenbart dabei keineswegs Stärke, sondern die blanke Panik der etablierten Gesinnungs-Eliten vor dem Kontrollverlust im digitalen Raum.

Virtuelle Pranger und der gezielte finanzielle Würgegriff

Mitte August rollte eine gezielte Anschreibewelle durch die Chefetagen der deutschen Wirtschaft, die an Dreistigkeit kaum zu übertreffen ist. Ein aggressiver Forderungskatalog landete direkt auf den Schreibtischen von rund 90 Unternehmensvorständen, versehen mit ultimativen Fristen und »einer beigelegten schwarzen Liste«. Auf dieser sogenannten Sperrliste finden sich insgesamt 62 YouTube-Kanäle, deren ökonomische Existenzgrundlage auf Veranlassung der linken Kampagnenorganisation Campact zerstört werden soll.

Das Prinzip hinter dieser Intervention ist so durchschaubar wie perfide, denn wer automatisierte Werbeschaltungen vor den angeprangerten Videos nicht umgehend storniert, wird öffentlich als Komplize und Finanzier angeblicher Hassbotschaften gebrandmarkt. Dass Unternehmen in aller Regel überhaupt keinen direkten Einfluss darauf haben, vor welchen spezifischen Inhalten der YouTube-Algorithmus ihre Anzeigen platziert, spielt für die Initiatoren keine Rolle, da die Schuldzuweisung von vornherein feststeht.

Wie rücksichtslos und willkürlich diese Verbots-Taktik exekutiert wird, zeigt das Beispiel des unabhängigen Nachrichtenportals Apollo News, das von den Aktivisten völlig grundlos ins rechtsextreme Vorfeld gestellt wurde. Max Mannhart, Chefredakteur von Apollo News, erfuhr erst durch eine WELT-Anfrage am Montag davon, dass Campact sein Medium im AfD Vorfeld verortet und zum Werbeboykott aufgerufen hat.

Wenn zivile NGOs den Hebel der wirtschaftlichen Erpressung ansetzen, um Presseorgane mundtot zu machen, betreiben sie die systematische Zersetzung der Informationsfreiheit. »Mannhart reagierte gegenüber WELT« mit scharfer Kritik und machte seinem Unmut über diese Machenschaften zurecht Luft:

„Die Finanzierung freier Presseorgane durch Druck auf Werbekunden anzugreifen, skandalös und eine abstoßende Methode, die sich gegen den Gedanken der Pressefreiheit wendet“

Die Heuchelei hinter dieser Aktion wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass das betroffene Portal in der Vergangenheit mehrfach kritisch über die AfD berichtet hat und von deren Parteispitze um Alice Weidel sogar spöttisch gebrandmarkt wurde, was die Haltlosigkeit der Vorwürfe schonungslos offenbart.

Das devot vor den rot-grünen Tugendwächtern einknickende Kapital

Das eigentliche Skandalon dieser Entwicklung liegt jedoch nicht in den Umtrieben der Aktivisten, sondern in der erschreckenden Rückgratlosigkeit der angesprochenen Wirtschaftskapitäne. Anstatt den Vorstößen der Meinungsdiktatur mit einer klaren Absage für den freien Markt zu begegnen, knickten Großkonzerne wie Aldi Süd, Edeka, Kleinanzeigen, Procter & Gamble oder auch Versicherer wie die DEVK in vorauseilendem Gehorsam ein. Sie passen ihre Werbefilter gehorsam an und unterwerfen sich den Vorgaben der selbsternannten Richter über Gut und Böse. Die Führungsetagen greift bei solchen Erpresserschreiben eine beispiellose Nervosität an, weil die Angst vor Rufmordkampagnen im Netz größer ist als der Respekt vor den Grundprinzipien des pluralistischen Diskurses. Die Konzerne lassen sich von linken Strippenziehern vorführen, während der stramm linke Verein Campact, der erst kürzlich durch millionenschwere Kampagnen gegen die Opposition auffiel, triumphiert.

Dass dieser Erpressungsmechanismus in den Etagen der Wirtschaft Wirkung zeigt, »demonstrieren folgende Unternehmen«. Sie haben bereits angekündigt, ihre Sperrlisten anzupassen: Aldi Süd, Kleinanzeigen, Indeed, XXXLutz, DEVK, Constantin Film, Wolt, Bergfreunde, Immowelt, Euronics, Axa, Berliner Wasserbetriebe, Milram, dm, Immoscout, Edeka, Flixtrain, Bifi, Klosterfrau, Procter und Gamble. Darüber hinaus haben Miniatur Wunderland, LG Electronics, Krombacher, Sparkasse, Sumup, Lenor, Rewe, Booking und Samsung zurückgemeldet, sie wollen dies prüfen. Interessant ist, dass die Drogeriekette dm auch darunter ist. Deren Chef Christoph Werner hatte es vor einiger Zeit gewagt, Verständnis für Vorstöße zu zeigen, die sture Ausgrenzungspolitik in Frage zu stellen, und forderte öffentlich Raum für offene Debatten ein. Prompt wurde er von den Aktivisten massiv unter Druck gesetzt, »indem man Forderungen an ihn stellte«:

„Bekenne dich, dass du austrittst, sonst werden wir veröffentlichen, dass du Mitglied bist.“

Obwohl das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt längst kein Verbandsmitglied mehr war, interessierte dieses Faktum die Eiferer keineswegs, und bis heute wird dem Drogerie-Chef im Netz eine relativierende Haltung vorgeworfen. Das erneute Einknicken des Unternehmens und die Ankündigung, die Werbe-Sperrlisten entsprechend den Wünschen der Aktivisten anzupassen, verdeutlicht die verheerende Durchschlagskraft dieser Gesinnungsjustiz.

Unternehmen, die um eine Fristverlängerung gebeten haben, werde diese selbstverständlich gewährt, teilte Campact mit. Uns geht es darum, mit den Unternehmen in den Austausch zu kommen und sie für das Thema zu sensibilisieren. Deswegen konzentriere man sich aktuell auf direkte Gespräche.

Konstruierte Kriterien und die dreiste Verdrehung der Beweislast

Wer nach transparenten oder gar rechtsstaatlichen Standards für die Erstellung dieser schwarzen Listen sucht, wird bitter enttäuscht. Die Grundlagen der Markierung reichen von beliebig ausgewählten Beispielvideos über verlinkte Presseberichte bis hin zu Gefälligkeitstexten befreundeter Gesinnungs-Stiftungen. Es reicht vollkommen aus, wenn ein Bürger in einem Video zum Wählen aufruft oder ein Magazin kritisch über steuerfinanzierte NGOs berichtet, um auf dem digitalen Index zu landen. Den Betroffenen wird nicht einmal Gelegenheit gegeben, zu den Anschuldigungen Stellung zu beziehen. Es existiert keine sachliche Beweisführung, sondern lediglich eine Pauschalverurteilung unter Schlagworten wie Rechtsextremismus oder Verschwörungsideologie, um unbequeme Reichweiten im Keim zu ersticken.

Zur Legitimierung des Vorgehens bedient sich die Kampagnenorganisation eines eigens entwickelten Online-Tools, mit dem rund 15.000 Gesinnungshelfer motiviert wurden, Zehntausende Werbeanzeigen zu denunziieren. Den Versuch, diesen Angriff auf den freien Medienmarkt als demokratische Sensibilisierung zu verkleiden, »unterstreicht die Teamleiterin der Kampagne, Friederike Gravenhorst«, die unumwunden erklärt:

„Kein Unternehmen würde freiwillig sein Logo neben Hass, Hetze und Verschwörungstheorien aufhängen. Auf YouTube passiert genau das – und zwar jeden Tag. Dabei sind Unternehmen dem YouTube-Algorithmus nicht hilflos ausgeliefert. Sie können Hetzkanäle bei der Werbeschaltung ausschließen. Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen – ihre Werbebudgets dürfen nicht dazu beitragen, Kanäle zu finanzieren, die Hass und Hetze verbreiten.“

Unter dem Vorwand des Kampfs gegen Hass und Hetze betreibt dieses Netzwerk genau jene Ausgrenzung und Spaltung, die es anderen vorwirft. Das eigentliche Ziel dieser konzertierten Aktion besteht darin, kritischen und etablierungsfreien Kanälen den Geldhahn zuzudrehen und den Meinungskorridor ausschließlich auf liniegetreue Narrationen einzuschränken.

Der Bürger als letzte Festung gegen die schleichende Zensur

Die aktuellen Vorgänge werfen ein grelles Licht auf den desolaten Zustand des Journalismus und die Fragilität der Grundrechte im digitalen Zeitalter. Wenn Nichtregierungsorganisationen Hand in Hand mit einknickenden Großkonzernen bestimmen können, welche Informationskanäle wirtschaftlich existieren dürfen und welche verhungern sollen, verkommt die verfassungsmäßig garantierte Meinungsfreiheit zur bloßen Makulatur. Die Bereitschaft der Konzerne, als verlängerter Arm politischer Gesinnungsprüfer zu agieren, ist ein Armutszeugnis für den Wirtschaftsstandort und zeigt, wie tief der Schrecken vor dem medialen Pranger gewachsen ist.

In diesem von Erpressung und Zensurdruck geprägten Umfeld zeigt sich mehr denn je, welche Bedeutung wirklich unabhängige Medien haben, die auf keine Konzerngelder angewiesen sind. Journalistische Modelle, die sich ausschließlich über ihre eigene Leserschaft finanzieren, erweisen sich als widerstandsfähig gegen die Vorstöße der Gesinnungswächter.

Der entscheidende Vorteil von HAINTZ.media ist die finanzielle Unabhängigkeit. Während klassische Medien auf Werbepartner angewiesen sind und dadurch zum Ziel öffentlicher Kampagnen oder politischen Drucks werden können, bietet HAINTZ.media keinen solchen Angriffspunkt. Die Finanzierung hängt nicht von Unternehmen ab, die aus Angst vor negativer Berichterstattung oder öffentlichem Druck ihre Unterstützung zurückziehen könnten. HAINTZ.media ist unmittelbar auf seine Leser angewiesen. Diese Struktur schafft journalistische Unabhängigkeit und macht das Medium gegenüber wirtschaftlichem und politischem Druck weitgehend resistent. Diese Unabhängigkeit kann jedoch nur bestehen, wenn genügend Leser bereit sind, den unabhängigen Journalismus von HAINTZ.media finanziell zu unterstützen.

Am Ende wird sich an dieser Frage die Zukunft der freien Rede entscheiden. Nur wenn Bürger bereit sind, unabhängigen Journalismus direkt zu unterstützen, kann das Diktat der moralischen Erpresser gebrochen und ein freier, unzensierter Diskurs auf Dauer verteidigt werden.

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Janine Beicht

Janine Beicht ist gelernte Kommunikationsdesignerin, arbeitet aber seit 2020 im Gesundheits- und Sozialwesen. Als Aktivistin engagiert sie sich besonders auf dem Gebiet der Psychologie unter dem Aspekt der jeweiligen politischen Machtinteressen.

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